Beitragssuche
Im Archiv sind alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge aus den Jahren 2004 - 2021 hinterlegt. Blättern Sie sich durch die kreativen Konzepte sowie die vielfältigen Ideen der sächsischen Städte und Gemeinden. Die Beiträge können selektiv nach dem Wettbewerbsjahr, den einzelnen Kommunen oder auch nach Preisträgern abgerufen werden.
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2025 - Görlitz: Die Spur der Sterne
- Sonderpreis „Licht“ (5.000 Euro)
Eine konzeptionelle Lichtinstallation auf zentralen Plätzen und Straßen verbindet auf verlockende Weise historische Altstadt von Görlitz mit gründerzeitlicher Innenstadt und führt Besucher des Christkindelmarkt auf Erkundungstour in das Geschäftszentrum.
2025 - Adorf: Netzwerk Perlmutter – Lebenswert in der Stadt
- Sonderpreis „Einzelhandel“ (15.000 Euro)
Die Stadt Adorf/Vogtl. möchte ihr historisches Erbe der Perlmutterwarenherstellung bewahren und zeitgemäß wirtschaftlich nutzen. Kern der Strategie ist die Verknüpfung öffentlicher Investitionen mit privaten Initiativen unter dem Oberthema „Perlmutter“, um die Innenstadt zu beleben. Wichtige Projekte sind das Erlebnismuseum Perlmutter (Eröffnung 09/2025), thematische Angebote lokaler Betriebe und der neue „ViolaPark“ als Besucherzentrum. Erste Erfolge zeigen sich mit der Wiedereröffnung des „Adorfer Rathskellers“. Ergänzend entsteht ein „Digitales Museum in der Stadt“, das Geschichte und Gegenwart der Perlmuttertradition vernetzt und digital erlebbar macht.
2025 - Annaberg-Buchholz: Mehr? Stadt. Leer! - Winterdorf mit Eisbahn in Annaberg-Buchholz
- Anerkennungspreis
Das Projekt „Mehr? Stadt. Leer!“ in Annaberg-Buchholz sieht ein Winterdorf mit Eisbahn vor, das die Innenstadt zwischen Weihnachtsmarkt und Winterferien beleben soll. Ziel ist es, die Innenstadt als multifunktionalen Raum für Kultur, Freizeit, Sport und Begegnung zu etablieren. Der Marktplatz wird dabei gezielt zum Ort des Erlebens, der Bewegung und des Verweilens umgestaltet. Das Vorhaben soll einen nachhaltigen Imagewandel fördern und der Verödung der Innenstadt entgegenwirken. Insgesamt steht das Projekt für mehr Vielfalt, Gemeinschaft und Attraktivität anstelle von Leerstand und Monotonie.
2025 - Auerbach/Vogtl.: Schocken³ - Kino.Kultur.Kreativ
- 3. Platz (20.000 Euro)
Das ehemalige Kaufhaus „Schocken“ in Auerbach/Vogtl. soll durch den Umbau der leerstehenden 2. Etage zu einem multifunktionalen Kultur- und Begegnungszentrum wiederbelebt werden. Geplant sind ein städtisches Kino, Veranstaltungsräume und ein gastronomisches Angebot als Treffpunkt für alle Generationen. Das Projekt basiert auf Ideen aus einer Bürgerumfrage und greift das Jahresmotto „Unsere Stadt: Wert? MehrWert. Lebenswert!“ auf, indem bestehende Bausubstanz sinnvoll genutzt wird. Durch vielfältige Nutzungen am Abend und Wochenende soll die Innenstadt dauerhaft belebt werden. Ziel ist eine nachhaltige, flexible und zukunftsorientierte Stärkung der kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe in der Stadt.
2025 - Augustusburg: Augustusburger 360° Klangwelt 2.0 – DAS Kulturdenkmal Mittelsachsens für das 21. Jahrhundert
- Anerkennungspreis
Hoch über dem Erzgebirgsvorland thront die Augustusburg, ein Wahrzeichen Sachsens und kultureller Mittelpunkt einer ganzen Region. Seit sieben Jahren prägt der Augustusburger Musiksommer mit rund 30 Konzerten und der Jungen Philharmonie Augustusburg das kulturelle Leben und zieht jährlich fast 10.000 Besucher an. Herzstück des Projekts ist die weltweit einmalige 360° Klangwelt, die durch innovative Orgeltechnik, Lichtinstallationen und historische Klangregister ein völlig neues Hörerlebnis schafft. Mit der geplanten Klangwelt 2.0 soll Augustusburg als musikalischer Leuchtturm weiter an Strahlkraft gewinnen, junge ostdeutsche Talente fördern und die kulturelle Identität der Region stärken. Das Projekt verbindet kulturelle, touristische und pädagogische Aspekte zu einem nachhaltigen Konzept mit hoher regionaler und überregionaler Wirkung.
2025 - Burgstädt: Jugend bewegt. Stadt erlebt: MehrWert im Wanderspace Burgstädt!
- Sonderpreis „Innovative Jugend“ (15.000 Euro)
Das Projekt „Jugend bewegt. Stadt erlebt: MehrWert im Wanderspace Burgstädt!“ stärkt die generationenübergreifende Beteiligung und macht die Innenstadt zu einem kreativen Begegnungsort. Der Wanderspace dient als mobiler Kulturraum, in dem Jugendliche als Motor und Mittler agieren und gemeinsam mit Bürgern, Schulen und Vereinen kreative Projekte umsetzen. Im investiven Teil entstehen mobile Graffiti-Wände, Hochbeete und Ausstattung für kreative Workshops, die gemeinsames Gestalten und Lernen fördern. Die Umsetzung erfolgt praxisnah und partizipativ unter Anleitung der Streetwork-Fachkräfte, wobei Jugendliche aktiv Verantwortung übernehmen. So schafft das Projekt sichtbare Mehrwerte für Gemeinschaft, Kreativität und Lebensqualität in der Innenstadt Burgstädts.
2025 - Flöha: Flöhaer Bankgeschichten
- Sonderpreis "Digitalisierung"
Die „Alte Baumwolle“ in Flöha, ein bedeutendes Industriedenkmal, wird seit 25 Jahren zum Stadtzentrum entwickelt; ab Anfang 2026 erzählt eine dauerhafte multimediale Ausstellung im „Wasserbau“ diese Transformation. Die Projektidee „Flöhaer Bankgeschichten“ erweitert dies durch Augmented Reality im öffentlichen Raum: Ausgewählte Sitzbänke rund um den neuen Marktplatz erhalten QR-Codes für browserbasierte Zeitreisen per Smartphone. Von jeder Bank aus eröffnen sich unterschiedliche Perspektiven auf die über 200-jährige Geschichte – von der Gründung 1809 über den Produktionsstopp in den 1990er Jahren bis zur heutigen Umnutzung. Mit Filmen, 3D-Objekten, Audio, Bildern und Texten wird die Historie unabhängig von Öffnungszeiten erlebbar, steigert die Aufenthaltsqualität und erhöht den Mehrwert für Ausstellung, Stadtzentrum und lokale Gewerbetreibende.
2025 - Gröditz: 808 Jahre später: Wir schmieden uns ’ne echte Mitte!
- 1. Platz (60.000 Euro)
Gröditz entstand als Straßendorf und hatte nie eine gewachsene Mitte. Über Jahrhunderte standen Arbeit im Stahlwerk, Wiederaufbau und Strukturwandel im Vordergrund. Jetzt setzt die Stadtführung ein klares Signal: Wir schaffen die erste bewusst gestaltete Ortsmitte. Ort: der Marktplatz. Leitmotiv: Schmieden – mit drei Schmiedefeuern! So verbinden wir Tradition (Stahl) mit Zukunft (Lebensqualität). Motto 2025 konkret umgesetzt: Wert = klares Bekenntnis zur Sanierung des Marktplatzes als Ort der neuen Mitte der Stadt Gröditz, MehrWert = multifunktionale Aufwertung des Platzes, LebensWert = zentraler Ort für Begegnung, Veranstaltung und innerstädtischem Handel!
2025 - Hainichen: balanceGLEIS
- 2. Platz (40.000 Euro)
Mitten im modernen Zentrum Hainichens liegt die seit den 1990ern stillgelegte, teils verwildert-grüne Gleisanlage am ehemaligen Güterbahnhof. Entlang von gut einem Kilometer teils stillgelegter, teils genutzter Gleise entstehen gemeinsam mit der Bevölkerung Aktiv- und Ruheoasen. Das Angebot reicht von Balancieren, Spielen, Bewegung und Entspannen bis zu Begegnung, Picknick und Arbeiten – offen für alle Alters- und Mobilitätsgruppen. Ziel des „balanceGLEIS“ ist ein barrierearmer, inklusiver Treffpunkt und Ort gemeinsamer Freizeit für Hainichens Bewohner*innen und Gäste.
2025 - Hoyerswerda: DIE ENTSCHEIDUNG! – EINE STADT TANZT
- Anerkennungspreis
„DIE ENTSCHEIDUNG! – EINE STADT TANZT“ ist ein soziokulturelles Stadtentwicklungsprojekt, das Hoyerswerdas Alt- und Neustadt künstlerisch verbindet und Bürger*innen mit Profis zusammenbringt.
Über viele Monate entsteht in offenen Werkstätten, Proben und Beteiligungsformaten ein gemeinsames Werk – ehrenamtlich, barrierearm und getragen u. a. von Bürgertanzkompanie, Chor und Theatergruppe. Höhepunkt ist vom 5.–7. Juni 2026 ein dreitägiges Aufführungswochenende mit sieben Vorstellungen in einer stillgelegten 10.000-m²-Fläche des ehemaligen Karstadt, eingeleitet durch eine Prozession von der Altstadt in die Neustadt. Ein Rahmenprogramm aus Ausstellung, Lesung und Film vertieft Themen wie Strukturwandel, Identität, Leerstand und Zusammenhalt und macht den Raum zur Bühne und Diskursort.
2025 - Leisnig: Lebendige Apfel-Tradition mit Mehrwert
- Anerkennungspreis
Der stillgelegte Apfelbrunnen auf dem Marktplatz von Leisnig wird saniert und wieder in Betrieb genommen – als identitätsstiftender Ort der Erfrischung und Aufenthaltsqualität. Schüler:innen entwickeln gemeinsam mit lokalen Handwerker:innen temporäre Sitz-, Gestaltungs- und Verschattungselemente; die Nutzungserfahrungen fließen in die dauerhafte Marktplatz-Ausstattung im Rahmen von INSEK/Städtebauförderung ein. Ein dauerhaftes Informations- und Gestaltungselement nahe dem Brunnen macht die Leisniger Apfeltradition sichtbar (u. a. Kloster-Obstgärten, Sortenvielfalt, „Obstlandroute“) und entsteht in Kooperation mit Geschichts- und Heimatverein, Förderverein Kloster Buch und Förderverein „Obstland“. Ein generationenübergreifendes „Leisniger Apfelkochbuch“ sammelt und gestaltet traditionelle Rezepte, bewahrt Wissen und wird touristisch über das Gästeamt vertrieben – optional erweitert um Rezepte von Menschen mit Migrationsgeschichte und zweisprachig (DE/EN).
2025 - Limbach-Oberfrohna: Schattenseiten? Endlich mal was Gutes!
- Anerkennungspreis
„Schattenseiten? Endlich mal was Gutes!“ macht den Marktplatz von Limbach-Oberfrohna zur kühleren Zone durch innovative Begrünung, dauerhafte Beschattung und hitzemindernde Gestaltung. Kreisförmige Pflastersegmente werden entsiegelt und begrünt, ergänzt durch vielfältige Sitzgelegenheiten; ein bogenförmiger Baum-Hain spendet natürlichen Schatten, bestehende Bäume und der Brunnen bleiben integriert. Poller, Beleuchtung und Litfaßsäule werden weiter genutzt; Fahrradständer werden durch 18 feste Anlehnbügel ersetzt, neue Bänke und Liegestühle samt Abfallbehältern schaffen Aufenthaltsqualität und Bus-Warteplätze im Schatten. Die farblich gestaltete Möblierung knüpft an die Stadtidentität an und ermöglicht sowohl neue Formate (z. B. Tanzschul-Shows, Musikpicknicks, Pflanzentausch, Streetfood) als auch etablierte Feste. Patenschaften für die Marktbegrünung durch lokale Akteure stärken Pflege, Identifikation und gemeinschaftliches Engagement.
2025 - Oederan: Natur- und Kunstpark „DREI SCHWANEN“
- Anerkennungspreis
Das Areal DREI SCHWANEN in Oederan wird ausgebaut: ein Arena-Veranstaltungsort mit Bühne, zweireihigen steinernen Rängen, überdachter Holzsitzgruppe am Schulweg, Gastro-Hütte in der Hoffassade sowie neuer Strom-/Wasseranschluss und großer Outdoor-Leinwand. Skulpturen werden aufgewertet (zusätzliche Sockelplatten), die Wildpflanzenparkstation wird mit einem repräsentativen Insektenhotel weiterentwickelt. Anschließend sind kontinuierlich nichtinvestive Formate geplant – Konzerte, Lesungen, Kino und Theater. Zum 800-jährigen Stadtjubiläum 2027 dient das Areal als prominenter Ort für Empfänge, Auszeichnungen und ein anderthalbwöchiges Weindorf. Sitzgruppe und Insektenhotel entstehen in Workshops mit Oberschüler*innen, dem Wildes Oederan e. V. und der Volkskunstschule; die Wildpflanzenparkstation wird für Schulungen zu essbaren/verwertbaren Wildpflanzen genutzt.
2025 - Ostritz: Gemeinsam am runden Tisch
- Anerkennungspreis
„Gemeinsam am runden Tisch – den Markt beleben wir“ macht den Marktplatz von Ostritz wieder zum lebendigen Zentrum durch gemeinschaftliche Gestaltung und Nutzung. In offenen Workshops bauen Bürger*innen mit einem Holzbaubetrieb einen runden Tisch – Symbol für das „O“ von Ostritz – und erarbeiten parallel einen Maßnahmenplan zur Marktbelebung. Der Tisch dient als niedrigschwelliger Begegnungs- und Aktivitätsort für Vereinstreffen, Kochaktionen, Kreativworkshops, Diskussionen und als Rastplatz für Radtourist*innen. So entstehen Impulse für Pop-ups, Co-Working, Cafés, Ateliers und mehr Grün – statt Leerstand und Verfall – und die Identifikation mit der Innenstadt wächst.
Das Projekt setzt ein übertragbares Zeichen für die Region: Beteiligung stärkt Lebensqualität und belebt die Mitte im Sinne des Jahresmottos.
2025 - Pirna: Pirnaer Knirpse
- Anerkennungspreis
Pirna setzt sein Erfolgsprojekt „Pirnaer Knirpse“ fort: In nur neun Monaten entstanden 20 Figuren (acht realisiert), jede in Kooperation mit Unternehmen, Vereinen oder Institutionen – ein Alleinstellungsmerkmal, das Stadtgeschichte, Wirtschaft, Ehrenamt und Familienfreundlichkeit verbindet.
Herzstück der neuen Stufe ist eine lebensgroße Bronze-Pine auf dem Marktplatz, deren Aussehen gemeinsam mit Bürger*innen gestaltet wird – Treffpunkt, Fotomotiv und Startpunkt eines digitalen Escape-Spiels. Das Spiel verknüpft die Knirpse im Stadtraum und integriert bestehende Inhalte wie Hörspiele, Pine-Blog, Wimmelbilder, Rätsel und den Hörerlebnispfad; dafür werden Spielesoftware, Tablets/GPS und Begleitmaterialien (Schatzkarten, Spielboxen, Hinweise) bereitgestellt.
Weitere Knirpse entstehen mit lokalen Partnern, und der TouristService Pirna wird als zentrale Anlaufstelle ausgestattet.
2025 - Pirna: Wohnzimmer Schössergasse
- 3. Platz (20.000 Euro)
„Wohnzimmer Schössergasse“ verwandelt Pirnas „Postkartengasse“ vom reinen Durchgang in einen Aufenthaltsort mit hochwertiger Stadtmöblierung und Begrünung – sichtbar, reversibel und rettungswegkompatibel. Sitzmöbel und mobile Pflanzinseln schaffen Schatten und eine wohnliche Atmosphäre; eine kunstvolle Keramikbank aus Bunzlau symbolisiert Manufakturhandwerk und Städtepartnerschaft.
Das Konzept setzt auf Ansiedlung und Sichtbarkeit von Manufakturen (u. a. Cupcake-Manufaktur, „Dreimalig“, perspektivisch Bunzlauer Keramik) sowie Workshops für Jung & Alt. Feste und Aktionen inszenieren die Gasse als „Manufakturgasse“ mit hohem Erlebniswert; ein Eröffnungsfest und digitale Kampagne (#WohnzimmerSchössergasse) erhöhen Reichweite.
2025 - Pockau-Lengefeld: Stadtzentrum als Lieblingsort
- 3. Platz (20.000 Euro)
Geplant ist eine „Stadt-Spiel-Mitte“, die den Marktplatz, den Rathaushof und einen neuen Erlebnisspielplatz über spielerische Stationen und ein bildnerisches Wegeleitsystem verbindet. Herzstück ist eine Spielburg, inspiriert von den vier Kalkbrennöfen des Technischen Denkmals Kalkwerk Lengefeld; Sitzmöbel sowie Platz- und Grünflächengestaltung werten die neue Fläche auf. Das verkehrsberuhigte Karree schafft Aufenthaltsqualität für Familien, Kinder und Jugendliche und eignet sich zugleich für Feste und Veranstaltungen. Beschaffung der Elemente erfolgt zentral, die Umsetzung größtenteils in Eigenleistung durch Bauhof, Ortschaftsrat und den Kulturverein Pockau-Lengefeld e. V. Kulturcafé und Stadtbibliothek binden die Flächen in ihr Programm ein, wodurch eine größere, attraktive Veranstaltungszone (z. B. Osterkrone, Maibaum, Kinderfest, Adventsmarkt) im Zentrum entsteht.
2025 - Wurzen: L(i)ebenswerter Markt Wurzen
- Anerkennungspreis
Wurzen belebt den Marktplatz mit einem „Regio Outlet“ im Kaufhaus Hollenkamp, das regionale Produkte sichtbar macht und Frequenz schafft. Der Wochenmarkt wird um Abend-, Musik-, Floh- und Kleingartenmärkte erweitert; Marketing, digitale Stele und neue Beschriftung/Markise stärken die Sichtbarkeit. Grüne Inseln mit Sitzgelegenheiten und eine begrünte Kleinbühne erhöhen Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität. Die digitale „Wurzen KlimaTour – Mission Null“ verknüpft Rätselspaß mit Klima- und Stadtwissen und führt spielerisch zu Handel und Gastronomie. Aktionen wie Regionalwarentage und ein jährliches Kochfest mit Produkten aus dem Regio Outlet runden das Programm ab.
2025 - Zittau: Zittau. Dein Platz zum Bleiben!
- 2. Platz (40.000 Euro)
Der Samstags-Frischemarkt in Zittau wird als lebendiger Treffpunkt neu gestaltet: einheitliche weiße Pagodenzelte (kostenfrei für Händler) und viele Sitzplätze schaffen ein hochwertiges Marktbild und laden zum Verweilen ein. Ein Bühnen-Rahmenprogramm mit Kleinkunst, Schülerbands und Kulturbeiträgen steigert Lebensfreude und Aufenthaltsqualität. Durch grenzüberschreitendes Angebot aus Deutschland, Polen und Tschechien entsteht ein einzigartiger Marktcharakter mit wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Mehr- und LebensWert. Schüler*innen werden aktiv eingebunden (zur Finanzierung eigener Projekte); vorgesehen sind 20 TÜV/DIN-konforme 4×4 m-Pagodenzelte, Sitzgelegenheiten, Stehtische, einheitliche Outfits sowie Deko und Grünpflanzen. Die Pflanzen sorgen für Atmosphäre und gehen anschließend in die städtische Begrünung über; die Pflege übernimmt die Städtische Dienstleistungs-GmbH Zittau.
2025 - Zwickau: Wurzel.Wandel.Werk.
- Anerkennungspreis
- Sonderpreis „Stadt | Planung | Recht“ (5.000 Euro)
„Wurzel.Wandel.Werk.“ verwandelt eine frühere innerstädtische Baustelleneinrichtungsfläche in Zwickau in eine öffentlich zugängliche, ökologisch wertvolle grüne Oase mit hoher Aufenthaltsqualität. Kern ist das „Pflanzen-Asyl“: Gehölze und Stadtbäume werden temporär (3–5 Jahre) gepflanzt, an das Stadtklima akklimatisiert und anschließend auf dauerhafte Standorte im Stadtgebiet versetzt – ein Beitrag zu klimaresilienter grüner Infrastruktur. Die Fläche dient als sozialer Begegnungsraum für Nachbarschaft, Umweltbildung und Kultur und lädt alle Altersgruppen zur aktiven Mitgestaltung ein. Partizipation, Nachhaltigkeit und Lebensqualität stehen im Mittelpunkt und stärken soziale Beziehungen sowie Umweltbewusstsein. Damit steht das Projekt exemplarisch für eine Stadtentwicklung, die ökologische Verantwortung mit sozialer Innovation verbindet und „Unsere Stadt: Wert? MehrWert. LebensWert!“ erfahrbar macht.
2024 - Aue-Bad Schlema: „Aus Grau wird Grün“
- Sonderpreis „Blühendes Zentrum“ (2.500 Euro)
Umgestaltung des Altmarktes für eine höhere Aufenthaltsqualität. Schaffung von Wohlfühlcharakter mit allen Sinnen. Hohe (investive) Anstrengungen in der Stadterneuerung mit neuen (nichtinvestiven) Impulsen für mehr Erlebnisqualität und höhere Verweildauer kreativ und ideenreich verbinden.
2024 - Bautzen: Sagen. Machen. Handel. | Bautzen.
- 2. Platz (40.000 Euro)
Ziel des Innenstadtprojekts soll sein, die Vergangenheit als Handelsstadt mit dem reichen sorbischen Sagenschatz aus der Stadt und der Region miteinander zu kombinieren. Denn in Kombination entfachen sie ungeahnte Kräfte.
2024 - Chemnitz: Auf'n Halt - Leuchten & Genießen
- 3. Platz (20.000 Euro)
Um die Gastromeile in der Inneren Klosterstraße noch attraktiver für Besucher zu gestalten, soll die Straße dauerhaft mit einem kreativen und umfangreichen Lichtprojekt beleuchtet werden.
Durch eine ganzjährige Lichtinstallation wird eine einzigartige Wohlfühlatmosphäre geschaffen, die Menschen begeistert und die Straße zu einem zentralen Treffpunkt macht.
2024 - Chemnitz: CHEMNITZ GEWINNT! ROTER TURM LOTTO
- 2. Platz (40.000 Euro)
Die Idee des Roten Turm Lottos soll der Finanzierung und Realisierung des Projektes dienen. Jede Eintrittskarte soll ein Los sein. Die Preise der Lotterie sollen einen Bezug zum Roten Turm, zur Stadtgeschichte und zu Chemnitz haben.
2024 - Ehrenfriedersdorf: Ehrenfriedersdorf findet die Mitte
- Sonderpreis „Blühendes Zentrum“ (2.500 Euro)
Das Projekt in Ehrenfriedersdorf im Rahmen des Wettbewerbs 2024 scheint sich auf die Nutzung und Inszenierung eines zentralen Brunnens oder Wahrzeichens der Stadt zu konzentrieren. Die Projektskizze deutet darauf hin, dass dieser Ort in das kulturelle und gesellschaftliche Leben eingebunden werden soll, um die Attraktivität und Identität Ehrenfriedersdorfs zu stärken.
2024 - Heidenau: Heidenauer Kräuterwiese
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
Eine grüne Oase für alle Altersgruppen, welche ökologisch und klimagerecht gestaltet ist und die Stadtnatur bewahrt, ist unser Ziel. Das Juwel in der Stadtmitte wird geschützt und behutsam mit qualitätsvollen Freiraumgestaltungen ergänzt. Altes bewahren und Neues gezielt hinzufügen. Attraktiv gestaltete Inseln laden zum Verweilen und Picknicken ein.
2024 - Meißen: Statt Asphalt: Aufenthalt- ein Stadtstrand
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
Wir möchten das Elbufer an der Triebischmündung als Ankerplatz inmitten der Stadt Meißen gestalten – in einen Ort der zum Innehalten, Entspannen und Erleben einlädt. Unser Ziel ist, urbanen Strand zuschaffen, der sowohl Stadtgesellschaft als auch Gäste der Stadt anzieht.
2024 - Naunhof: Grüne Pause
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
2024 - Oederan: Kreativ- und Mitmachwelt – Das KulturFestZelt
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
2024 - Reichenbach im Vogtland: Aus blau und gelb wird GRÜN: Auf`n HALT
- 3. Platz (20.000 Euro)
Das Projekt „Auf’n HALT... AufentHALT im Grünen“ in Reichenbach verwandelt Verkehrsflächen in grüne Oasen mit modularen Pavillons und mobilen Wanderbäumen, die Erholung und Begegnung fördern. Der Trinitatispark wird zum Veranstaltungsort für generationenübergreifende Kultur-Events, während die Begrünung die Aufenthaltsqualität und das Stadtklima nachhaltig verbessert.
2024 - Sebnitz: StadtPlatzLiebe: Ein Treffpunkt für alle
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
Sebnitz macht den Marktplatz zum neuen Lieblingsort!
Damit unsere Stadtmitte immer Saison hat, soll der Marktplatz mit ansprechenden Pflanzkübeln, coolen Spielelementen, gemütlichen Holzliegen und stylischem Sonnenschutz zum entspannten Treffpunkt für Groß und Klein werden.
Eine frische Wohlfühloase für alle - mitten in der Stadt!
2024 - Zittau: Gastro-Insel "uff'm Moarkte"
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
Das Projekt in Zittau im Rahmen des Wettbewerbs 2024 fokussiert sich auf die Schaffung einer „Gastro-Insel“ auf dem Marktplatz. Ziel ist es, einen zentralen Treffpunkt mit gastronomischem Angebot zu etablieren, der die Aufenthaltsqualität steigert und als Anziehungspunkt für Einwohner und Touristen dient. Dabei werden kulturelle und kulinarische Erlebnisse verbunden, um die Attraktivität der Innenstadt zu fördern
2024 - Auerbach/Vogtl.: Altmarkt GANZjährig LEBEN(dig)
- 3. Platz (20.000 Euro)
Altmarkt: Ganzjährig lebendig
Der Altmarkt wird um eine flexible Bühne für kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Märkte erweitert, wodurch er als kulturelles Zentrum der Innenstadt gestärkt wird.Nachhaltigkeit
Begrünung, Verkehrsberuhigung und Verschattung reduzieren die Aufheizung der Innenstadt, verbessern die Aufenthaltsqualität und fördern die ökologische Nachhaltigkeit.Barrierefreiheit
Barrierearme Zugänge, Rampen und angepasstes Pflaster ermöglichen allen Menschen den Zugang zu allen Bereichen des Altmarktes.Außengastronomie
Neue Flächen für Cafés und Restaurants fördern soziale Interaktion und stärken den Altmarkt als kulinarischen Treffpunkt.
2024 - Döbeln: STIEFELPARADE für einen PARADESTIEFEL
- 1. Platz (60.000 Euro)
Das Projekt "Stiefelparade – Döbeln 2024" widmet sich der Feier und Hervorhebung des historischen Riesenstiefels, einem zentralen Wahrzeichen der Stadt Döbeln. Im Vorfeld des 100-jährigen Jubiläums dieses Denkmals im Jahr 2025 werden zahlreiche kreative und kulturelle Maßnahmen geplant, um den historischen und symbolischen Wert des Stiefels hervorzuheben.
Die Stiefelparade sieht u.a. die Aufstellung von zwei Meter großen Stiefelskulpturen in der Stadt vor, die verschiedene Themen und Funktionen verkörpern sollen, wie den "Lesestiefel" oder den "Theaterstiefel". Ziel ist es, eine lebendige Verbindung zwischen Kultur, Geschichte und urbaner Lebensqualität zu schaffen, die sowohl Einwohner als auch Besucher begeistert und die Identität der "Stiefelstadt" nachhaltig stärkt.
2024 - Görlitz: Haltewunsch: Unerwartet was los
- Sonderpreis „Innovative Jugend“ (15.000 Euro)
Das Projekt "Haltewunsch – Unerwartet was los" in Görlitz ist eine innovative Initiative zur Neugestaltung von zentralen Haltestellen und öffentlichen Treffpunkten. Im Fokus steht die Entwicklung smarter, multifunktionaler Haltestellen, die barrierefrei, digital vernetzt und komfortabel gestaltet sind. Zusätzlich sollen kreative Events und Installationen das Warten an Haltestellen zu einem Erlebnis machen, wie beispielsweise Karaoke-Stationen, Mini-Kinos, Lesebereiche oder Live-Musik.
2024 - Meerane: INTER – Zwischenstationen
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
In einer Stadt sind es oft nicht die großen, markanten Bauwerke oder Monumente, die eine dauerhafte Wirkung hinterlassen, sondern die kleinen Zwischenhalte – Orte und Momente, die uns nachhaltig prägen. Unterdem Titel INTER – Zwischenhalte soll ein urbanes Projekt realisiert werden, das diese kleinen Stationen der Stadt sichtbar macht und erlebbar gestaltet.
Durch Interventionen, Installationen und Interaktionen entsteht eine dynamische Verbindung zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt.
2024 - Niesky: Innehalten - Innenstadt zum Aufhalten
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
Das Ziel: Die Innenstadt als Aufenthaltsort
Willkommene Besucher mit Wohnmobil sollen hier einen Halteplatz für die Nacht oder einen Kurzaufenthalt finden.
Hier und in der Nähe sind alle Bedarfe und Bedürfnisse für Reisende erfüllbar, vom Kaffee bis Krankenhaus, von der Notdurft zum Nachfüllen
Von hier aus kann der Tagestourist die Stadt erkunden und auch mit dem eigenen Dach übernachten.
Auch für regelmäßige Innenstadtbesucher gibt es Aufwertungen: ein Fahrradschlauch-Automat kann beim Platten aushelfen
2024 - Olbernhau: Marktportal Olbernhau
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
Das Gebäude „Markt 3" trennt den Olbernhauer Markt vom Kulturareal Rittergut. Das Textilgeschäft im Erdgeschoss wurde 2023 geschlossen. Die Räume werden jetzt als Museumsdepot genutzt, aber die 4 großen, leeren Schaufenster lassen den Markt unattraktiv und unbewohnt wirken.
Wir werden eine innovative Verbindung zwischen dem Markt und dem angrenzenden Kulturareal des Ritterguts schaffen. In Kooperation mit der Leipziger Kunsthochschule HGB bespielen wir die leeren Fenster multimedial. So wächst hier am Markt ein Ausgangspunkt für die touristische Erschließung und ein Ort der Begegnung.
2024 - Pirna: Flaniermeile Gartenstraße
- Sonderpreis „Einzelhandel“ (15.000 Euro)
Das City Outlet Pirna stellt einen visionären Ansatz zur Belebung der Innenstadt dar, wobei der Fokus in der ersten Umsetzungsphase auf der Umgestaltung der Gartenstraße liegt. Diese soll als verkehrsberuhigte „Willkommensstraße“ gestaltet werden, die sich durch großzügige Begrünung, klare Sichtachsen und neue soziale Begegnungsräume auszeichnet. Durch die Reduzierung des Autoverkehrs und die Schaffung einer attraktiven Flaniermeile wird ein neuer Ort des Erlebens und der Entspannung geschaffen, der gleichermaßen für Bewohnerinnen und Besucher attraktiv ist. Die Maßnahme soll als Modellprojekt dienen und den Startschuss für die umfassendere Entwicklung des City Outlets geben.
2024 - Wurzen: "Findet Erleuchtung! Wurzener Domfreiheit!"
- Anerkennungspreis (10.000 Euro)
- Sonderpreis „Licht“ (5.000 Euro)
Das Projekt "Findet Erleuchtung" in Wurzen konzentriert sich auf die künstlerische Inszenierung der Domfreiheit durch fabelhafte Illuminationen. Ziel ist es, die Geschichte und Architektur der Stadt mit modernen Lichtinstallationen hervorzuheben und den öffentlichen Raum attraktiver zu gestalten. Dabei wird die Aufenthaltsqualität erhöht, Besucher werden durch interaktive und visuelle Highlights angezogen, und neue Möglichkeiten für touristische Vermarktung entstehen. Die Kombination aus Historie und moderner Technik schafft einzigartige Erlebnisse, die die Identität Wurzens stärken und eine nachhaltige Belebung der Innenstadt fördern.
2023 - Bautzen: Gestaltung Quartier „Auszeit“ auf dem Postplatz
- Sonderpreis „Blühendes Zentrum“
2023 - Chemnitz: Ab in die NEUE Mitte: Die Irkutsker Straße wird "aufgemöbelt"!
- Sonderpreis „Blühendes Zentrum“
Unsere Mission
Verkehr beruhigen und Nachbar-
schaft wecken!Unser Weg
Multifunktionale Möglichkeiten
der Raumnutzung im Stadtteil
Kappel erproben!
2023 - Döbeln: APP gestiefelt & durch GEWIMMELT – ein Rundgang durch Döbelns Innenstadt
- Sonderpreis „Digitalisierung“
„Auf Stiefelspuren durch die Innenstadt“
Transformation des Döbelner Stummen Stradtrundganges in eine mehrsprachige App
2023 - Freital: Freitaler BürgerOasen
- Anerkennungspreis
- Sonderpreis „Licht“
NETZWERKE STÄRKEN
grüne Oasen verbinden Stadt
und Stadtgesellschaft
TRANSFORMATION GESTALTEN
von Brachflächen zu stadtökologisch
wertvollen öffentlichen Bereichen
2023 - Lugau: “Die Lugauer Litfaßsäulen – Treffpunkt: An der Säule“
- Anerkennungspreis
2023 - Mittweida: Mittweida ... es brodelt MITTendrin
- Anerkennungspreis
2023 - Pirna: Augmented Pirnality – Innenstadtfrequenzen mittels digitaler Angebote erhöhen
- Anerkennungspreis
2023 - Reichenbach im Vogtland: Ein Netz voller leuchtender Ideen
- Sonderpreis „Licht“
- Anerkennungspreis
2023 - Stollberg/ Erzgebirge: Gemeinsam. Geschichte. Erleben. Gemeinsam. Zukunft. Gestalten.
- Anerkennungspreis
2023 - Wilsdruff: Wilsdruff liest – Lesen verbindet
- Anerkennungspreis
2023 - Auerbach/Vogtl.: Offenlegung des Hainbaches im Verlauf des Neumarktes
- 3. Preis
Die Stadt Auerbach/Vogtl. setzt in ihrem Wettbewerbsbeitrag auf die Verbindung von Natur und urbanem Raum: Mitten in der Stadt soll am Neumarkt ein natürlicher Wasserlauf wieder sichtbar und damit auch erlebbar gemacht werden.
Eine grüne Oase mitten im Stadtzentrum entsteht, womit bisher keiner rechnete, dass außer einem nüchternen Platz umringt von Geschäftshäusern mehr Aufenthaltsqualität möglich ist.
Auch diese Investition bedarf sicherlichnoch viel Kraft, Überzeugung und Vorbereitung, denn sie „rechnet“ sich nicht wie die Erweiterung oder Neuansiedlung eines Unternehmens.
Hier ist die Nachhaltigkeit für die Aufenthaltsqualität im Stadtzentrum, die Magnetwirkung für mehr und längere Besuche in der Stadt und ein verbessertes Gesamtimage der Stadt in die Waagschale zu legen.
Die Jury würdigt hier, einen bisher eher funktionalen Stadtraum in einen dynamischen und belebten Ort zu wandeln und somit auch die emotionale Bindung der Bürger*innen an ihre Stadt zu stärken.
2023 - Borna: Kleinstadtladys Borna – von Online zu Offline mit dem Projekt "Borna hellt Hof"
- 2. Preis
Mit dem zweiten Platz im diesjährigen Jubiläumswettbewerb von „Ab in die Mitte!“ würdigt die Jury das große Engagement und Herzblut einer Gruppe Bornaer Frauen, die seit einigen Jahren mit vielen kreativen Ideen und Maßnahmen die Attraktivität der Innenstadt von Borna dauerhaft verbessern wollen. Der Wettbewerbsbeitrag „Die Kleinstadtladys Borna – von Online zu Offline mit dem Projekt „Borna hellt Hof“!“ ist ein Ergebnis vorbildlicher Netzwerkarbeit zwischen einer privaten Initiative und kommunalen Partnern.
Der Beitrag besticht nicht nur durch die Originalität seines Titels. Er erfüllt auch die Vorgaben der Ausschreibung.
In der vom Strukturwandel geprägten Kohleregion soll Borna als Hauptort des Kernreviers künftig noch heller leuchten. Bisher verschlafene, ungenutzte Passagen und Höfe werden mit verschiedensten Lichtinstallationen erhellt und wieder zum Leben erweckt. Licht ist bekanntlich Leben und zieht Menschen an – in der dunklen Jahreszeit und auch zu später Stunde.
Der „Hofzauber“ als begleitendes, dauerhaftes Veranstaltungsformat sowie die regelmäßigen „Hoftreffen“ als Ideenschmiede des Netzwerkes garantieren, dass dauerhaft „Leben in die Bude“ kommt. Den Kleinstadtladys gelingt es mit ihrem neuerlichen Coup, unbekannte Seiten von Borna ins rechte Licht zu setzen und bisher versteckte und verschlafene Ecken zum Leben zu erwecken.
Die Bornaer Innenstadt erhält damit neue Orte der Begegnung, des Erlebens und des Erkun-
dens.
2023 - Chemnitz: „Lichterfestival Chemnitz „Light our Vision“ – Chemnitz zeigt sich im neuen Licht“
- 3. Preis
Ideen, Kreativität, Passion und Durchhaltevermögen sind die Zutaten zur Entwicklung und Umsetzung eines erfolgreichen Projektes.
Insbesondere die städtebaulichen Visionen für eine innerstädtische Flaniermeile sowie ein multifunktional ausgerichtetes City-Quartier am neuen Marienplatz sollen für die Öffentlichkeit, die Stadtbewohner und Gäste sichtbar, erlebbar und verständlich werden. Mit einem innovativen virtuellen Lichtkonzept werden im Rahmen eines mehrtägigen wiederkehrenden Festivals auf der festgelegten Lichtroute zwischen Stadtkern und nördlicher Innenstadt durch renommierte Künstler*innen bisher verborgene Potenziale und stadtbildprägende Gebäude illuminiert. Dadurch werden aus „Nicht-Orten“ – „Licht-Orte“ und es können völlig neue Perspektiven für die Stadtentwicklung aufgezeigt werden. Der für den neuen Marienplatz symbolhaft angeführte „Bilbao-Effekt“ zeigt, welch transformative Kraft herausragende Ideen, innovativer Gestaltungswille und Architektur haben, um Menschen zusammenzubringen sowie Wahrnehmungen und Sichtweisen verändern bzw. transformieren zu können.
Genau das sind die Ziele und Wünsche der „City-Netzwerker“ für die Preisträgerstadt Chemnitz, die es zu würdigen gilt!
2023 - Flöha: Temporär statt leer – Grüne Oase auf Zeit
- 1. Preis
Die Kleinstadt Flöha im Erzgebirge als langgezogener Ort am Flusslauf der „Zschopau“ suchtnicht erst seit der Marktwirtschaft nach einem richtigen Zentrum, denn den klassischen Markt-
platz gibt es hier nicht. Mit einem großen, nach der Wende brachgefallenen Industriekomplex hat man bereits vor Jahren begonnen, konsequent die „neue Mitte“ zu entwickeln.
Die Konversion einer industriellen Brachfläche im Einklang mit einer neuen Nutzung der denkmal-geschützten Industriearchitektur ist zugleich Nukleus und Kulisse für eine neue multifunktionale lebendige Stadtmitte.
Die städtebauliche Entwicklung des gesamten Areals nimmt Zeit in Anspruch. Bereits in Nutzung befindliche Flächen liegen in Nachbarschaft mit Brachflächen, deren Entwicklung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen werden.
Der Projektbeitrag sieht für eine Brachfläche ein temporäres Nutzungskonzept auf Basis einer breiten Bürgerbeteiligung vor – es entsteht eine „Oase auf Zeit“.
Die Jury überzeugte in allen Belangen der partizipative und zugleich niederschwellige Charakter des Projektes, bei dem möglichst viele Akteure und engagierte Bürger*innen angesprochen und in die Gestaltung dieser Transformationsfläche eingebunden werden.
Diese beispielhafte Transformation mit urbaner Vision und Partizipation der Stadt Flöha schaffte es damit im Jubiläumswettbewerb nach ganz „oben“.
2023 - Hoyerswerda: Hoyernte – Ein genossenschaftlicher Begegnungs- Hofladen FÜR UNSER Zentrum
- Anerkennungspreis
Kernziel des Projektes ist die Schaffung eines zentralen Begegnungsortes im Zentrum der Stadt bzw. in der Achse zwischen den beiden Zentren Alt- und Neustadt. Hier sollen die vielen nachhaltigen Projekte, die in der Stadt Hoyerswerda existieren, gebündelt werden.
In diesem zentralen Begegnungsort soll ein Hofladen entstehen, der gleichzeitig Ausgabestelle für die Produkte einer Solawi (Solidarische Landwirtschaft) und der Onlineplattform Marktschwärmer ist.
2023 - Meißen: SCHIFF DER TRÄUME oder ALLE UNTER EINEM DACH!
- 3. Preis
Die Stadt ist ein lebender, sich stets verändernder Organismus. Plätze, wie wir sie heute kennen, wurden einst völlig anders genutzt. Transformation kann daher auch gelingen, im Rückgriff auf die Vergangenheit, die Innenstadt für die Zukunft fit zu machen.
Wo heute ein Theater steht, lagen einst Schiffe im Hafen. Und so wird ein großes Sonnensegeldem Theaterplatz Schatten spenden, Aufenthaltsqualität bei jedem Wetter bieten und an die
Elbschifffahrt erinnern.
Die Wahl des Platzes bzw. in seiner Form als Segelschiff mit dem Theater mittendrin, das rapezförmige, weiträumige Segel dann als Vordach für das Theater, passt sich ideal in den innerstädtischen, historischen Stadtraum ein. Es werden keine historischen Gebäude tangiert oder gar in der städtebaulichen Struktur untergeordnet. Damit kann ein zunächst temporär zu nutzendes Projekt sehr nachhaltig Wirkung entfalten.
2023 - Niesky: Niesky traut sich
- Sonderpreis „Einzelhandel“
Den Sonderpreis „Einzelhandel“ erhält im Jubiläumsjahr 2023 das Projekt „Niesky traut sich was“. Auf Initiative der Händler wird die Stadt Niesky einen zweiten Trauort im Stadtzentrum schaffen und diesen mit einer ansprechenden Lichtinstallation in Szene setzen. Die Innenstadthändler entwickeln in regelmäßigen Händlerstammtischen und unterstützt durch eine Hochzeitsplanerin ein aufeinander abgestimmtes Produktportfolio passend zum Thema „Heiraten“.
Die gemeinschaftlich erarbeiteten Produkte und Dienstleistungen rund ums „Heiraten“ werden in den Schaufensterauslagen der Händler und Gewerbetreibenden, in einem Hochzeitskatalog und auf einer kleinen Hochzeitsmesse auf dem zentralen Platz der Stadt präsentiert. Besonders überzeugt hat die Jury bei diesem Projekt, dass die Initiative dazu von der Händlergemeinschaft ausging und die Händler*innen bei der Erarbeitung dieser gemeinsamen Marketingstrategie geradezu beispielhaft miteinander kooperieren
2023 - Niesky: NIesky: Wind of Change
- Sonderpreis „Innovative Jugend“
Die Stadt Niesky vereint in ihrem Wettbewerbsbeitrag die Themen „Lausitz als Energieregion und „Niesky – Stadt des Holzbaus“ in vorbildlicher Weise. Mit der Produktion von Windrädern aus Holz halten Jugendliche der Gesellschaft den Spiegel vor und zeigen, dass Transformation letztendlich ganz einfach ist.
Dazu werden die Mikrowindräder aus Holz auf innerstädtischen Dächern platziert, um den gewonnenen Strom an einer nahegelegenen Sitzbank verfügbar zu machen. Das Projekt ergänzt damit nicht nur das Vorjahresprojekt zur Schaffung innovativer Stadtmöbel, sondern soll in Niesky für Akzeptanz erneuerbarer Energien und positiver Transformationsstimmung sorgen. Als aktive Mitgestalter der Innenstadt werden Jugendliche hoffentlich nicht nur zum „machen“, sondern auch zum „bleiben“ angeregt.
Für die beispielgebende Einbindung von Jugendlichen in Stadtentwicklungsprozesse verleiht der simul+InnovationsHub der Stadt Niesky den Sonderpreis „Innovative Jugend“.
2023 - Penig: Hopfen und Malz – Penig erhalt's
- 2. Preis
„Hier braut sich was zusammen“, lautete der Arbeitstitel eines Projektes der Peniger Gymnasiasten aus dem Schuljahr 2022/23 und dieser Titel ist programmatisch!
Nahmen sie doch zusammen mit Bauamt und Geschichtskundigen die baulichen Relikte der jahrhundertelangen Brautradition der Stadt ins Visier. Diese beeinflussen mittlerweile als Ge- werbebrache in unmittelbarer Nähe zu Rathaus und Markt die Zentrumsqualität nachhaltig negativ.
Im Ergebnis entstand ein Katalog von Nutzungszielen, der in weiteren Beteiligungsrunden mit der Bürgerschaft zu einem differenzierten Gestaltungsvorschlag weiterentwickelt wurde. In ihm spiegelt sich die Orts- und Braugeschichte in exemplarischer Weise wider.
Jurybegründungen zu den Preisträgern im Wettbewerb 2023
So wird die Gewerbebrache im Zentrum der Stadt zu einer kleinen grünen Oase transformiert,
die die bürgerschaftlichen Wünsche nach attraktiven Aufenthaltsmöglichkeiten und die denkmalpflegerischen Zielsetzungen zur Würdigung der Brauhausgeschichte in harmonischer
Weise vereint. Die kleine Innenstadt erhält somit ein völlig neues Gesicht, neue Nutzungsangebote und bildet somit eine neue Qualität als Treffpunkt.
Historie wird ohne „Wiederbelebung“ mit aktuellen Erfordernissen verknüpft. Der Platz erzählt weiter eine Geschichte, die zur Stadt passt und sicher noch viele Fortsetzungen offenhält.
Besonders zu würdigen ist der Mut, Transformation in einer kleinen Kommune mit klarem Bezug zur Geschichte sowie zu den Alleinstellungsmerkmalen der Stadt selbst zu gestalten. Dass dabei auch die junge Generation mitentscheidet, macht das Projekt so wertvoll und zukunftsfähig.
2023 - Wurzen: Fahr mal runter! – das Wurzener Land-Eck
- 3. Preis
Das Wurzener Projekt „Fahr mal runter! – das Wurzener Land-Eck“ holt die Gemeinschaft ins Zentrum der Stadt. Durch die Schaffung eines vielfältigen Angebots auf einer zentral gelege- nen Brache werden Besuchs- und auch Kontaktgründe für die Bewohnerinnen und Bewohner Wurzens und des Umlandes geschaffen. Stellvertretend sei hier die Ofenscheune mit einem Holzbackofen genannt.
Gleichzeitig überführt das Projekt Themen des ländlichen Raumes – wie Brotbacken, Fachwerk und Bauerngarten – in einen innerstädtischen Nutzungskontext und ein stimmiges Gesamtkonzept. Wir hoffen, dass dieses Projekt durch Investitionen nicht nur den konkreten Standort aufwertet, sondern auch den nachbarschaftlichen Austausch nachhaltig belebt und so die Gemeinschaft im innerstädtischen Raum stärkt.
2022 - Oederan: Ernährung neu gedacht – Essbare Wildpflanzen in der Stadt
- 1. Preis
- Sonderpreis "Blühendes Zentrum"
Natur ist in aller Munde. Auch in Oederan. Das Konzept „Ernährung neu gedacht – essbare Wildpflanzen in der Stadt“ überzeugt, indem es liebenswert einfach die Natur nicht zum Selbstzweck erklärt, sondern den Menschen die Natur in die Stadt bringt. Und das nicht nur visuell mit einer entsprechenden Gestaltung von (Wildpflanzen)Parkflächen quer durch die Innenstadt, sondern auch kulinarisch mit Regiomarkt, Kursen, Restaurant und Kochbuch. In den Corona-Krisenzeiten, wo eventuelle Frusternährung die Bewegung überdeckte, erhält nun die gesunde Ernährung einen noch größeren Stellenwert. So überzeugte diese ernährungspädagogische Freiluftschule die Jury, da sie so vieles mit nachhaltiger Wirkung in sich vereint: Naturnähe in der Innenstadt, direktes und begleitendes bürgerliches Engagement über den Verein „Wildes Oederan e.V.“ und eine Verwirklichung des Trends der gesunden Ernährung. Zudem dient die Projektidee wunderbar als inspirierende Blaupause (Parkanlage, Kurse, Kochbuch usw.) für andere Städte. Und nicht zuletzt setzt Oederan mit dem neuen Projekt die Historie zu seinen Wettbewerbsbeiträgen der vergangenen Jahre mit einem völlig neuen Thema fort und wandelt so in den vom Wettbewerb gewünschten Themenwelten.
2022 - Freiberg: Der grüne Peter
- 1. Preis
Mit Projekt „Der grüne Peter“ will die Preisträgerstadt einen wichtigen Bestandteil der Fußgängerzone in der unmittelbaren Innenstadt beleben und begrünen und somit einen neuen, attraktiven Aufenthaltsraum in der Innenstadt schaffen. Die Petersstraße gilt als das Einfallstor zur Innenstadt und obwohl der breite Boulevard ausreichend Platz und Sonne bis in die Abendstunden bietet, stellt er für Innenstadtbesucher derzeit lediglich eine „Fußgänger-Autobahn“ dar. Mit Verleihung des Welterbetitels für die „Montanregion Erzgebirge/Krusnohori“, deren Bestandteil die zu ehrende Stadt ist, soll das Welterbe-Besucherzentrum als Besuchermagnet gezielt Einheimische und Touristen in die Petersstraße ziehen.
Eine ansprechende Begrünung der Straße durch Stauden und Naschsträucher, verspielte Sitzmöbel und die Auseinandersetzung mit dem Thema „Wasser in der Stadt“ sollen so einen neuen Lebensraum und gleichzeitig eine attraktive Einkaufslage schaffen.
Ein Gewinn für die „Montanregion Erzgebirge/Krusnohori“, so die Jury.
2022 - Görlitz: Görlitzer SpielSpaßLäden und ein springender Punkt
- 2. Preis
Die Innenstadt soll auch künftig ein Raum zum Verweilen für alle sein. Promenieren, Shoppen, Genießen, Verweilen, Kommunizieren – das alles können Erwachsene in der Innenstadt tun. Aber was ist mit den Kleinen? Auch sie wollen sich auf den Besuch der Innenstadt freuen. Ihr Tatendrang kann jedoch nicht mit dem bisherigen Angebot der Innenstadt gestillt werden. Hier fehlen der Platz zum Spielen und Räume, in denen sich Kinder finden können – bislang! Deshalb sollen in leerstehenden Ladenlokalen Spielattraktionen temporär genutzt werden. Vieles ist möglich: Tischkickern, Bällebad, Bouldern, Riesenbausteine – Ideen für kindliche Aktivität und Kreativität. Ergänzt werden die stationären Angebote mit einem in der Fußgängerzone mobil einsetzbaren „Springenden Spielpunkt“. Mit wochenweise wechselnden Standorten in der Innenstadt zieht er künftig die Jugend ins Zentrum. Kinder in Aktion und entspannte Erwachsene verweilen damit in der Mitte. Allen Altersklassen etwas im Zentrum zu bieten und dabei auf Vorhandenes zuzugreifen und mit bereits Gedachtem zu verbinden hat die Jury überzeugt: So sichert sich die Stadt Görlitz eine attraktive Innenstadt und einen zweiten Preis im Wettbewerb „AbindieMitte!“ 2022!
2022 - Grimma: Showdown nach dem Lockdown – Grimmaer Hobbyschmiede
- 2. Preis
Mit dem Projekt „Grimmaer Hobbyschmiede“ setzt die „Perle des Muldentals“ ihre konsequente Stadtentwicklung weiter um. In leerstehenden Gewerbeeinheiten der Altstadt soll es den Muldestädtern ermöglicht werden, ihre Hobbies gemeinsam auszuüben und zur Schau zu stellen. Jeder übt sich in mehr oder weniger ausgefallen Formen der Freizeitgestaltung, die er anderen zeigen und sie mit ihnen teilen möchte. Ob Yoga, Malen, Klöppeln, Kochen oder Modellbau – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es handelt sich hier mithin um einen im wahrsten Wortsinne kreativen Umgang mit Leerständen.
Die „Grimmaer Hobbyschmiede“ lädt zum Mitmachen ein, zelebriert die vielfältigen Ideen, Leidenschaften und Fähigkeiten der Grimmaer Bürger, fördert den Austausch zwischen Jung und Alt im großflächigen territorialen Raum von Grimma und trägt zu einer besseren Vernetzung der 64 Ortsteile bei. Grund genug für die Jury, diese Idee zur Belebung der Grimmaer Innenstadt mit einem 2. Preis zu prämieren.
2022 - Hohnstein: Ein Update für Hohnstein – die beste Zeit für Erneuerung ist jetzt!
- 2. Preis
Ein kleines Städtchen mit großer touristischer Ausstrahlung und langer spielerischer Tradition will seinen jungen Einwohnern und Gästen im Zentrum noch mehr bieten. In Anknüpfung an ein früheres erfolgreiches „AbindieMitte!“-Projekt werden die städtischen Attraktionen erweitert: Mit einem neuen Marktbrunnen, einer Spielbühne sowie einem kleinen Spielplatz und einer ganz besonderen Litfaßsäule. Alles zusammen knüpft an die Geschichte der Handpuppenmacherkunst der Kommune an, für die die Figur des allen Kindern bekannten Kaspers steht. Der Kaspar ziert den Marktbrunnen, ist Motiv für den Spielplatz und hütet das Geheimnis der Litfaßsäule. Dieses Geheimnis können die Kinder aber lüften, wenn sie dem Kasperpfad folgen, der schon länger durch die Stadt mit der imposanten Burg im Zentrum führt. In der Jurysitzung hat diese konsequente innerstädtische Weiterentwicklung unter dem Motiv des Kaspar schnell Anerkennung gefunden. Deshalb können sich jetzt nicht nur Bürger und Besucher auf Brunnen, Spielplatz und Litfaßsäule mit Kaspermotiven freuen, sondern auch die Stadt Hohnstein in der Sächsischen Schweiz über den zweiten Platz bei „AbindieMitte!“ 2022!
2022 - Niesky: SitzenIBleiben – dierunde Ecke für alle
- 2. Preis
Niesky endlich wieder in seiner zeitlos historischen Rolle: Als Holzstadt der Moderne. Nun geht Niesky überzeugend mit diesem Motto in die Innenstadt. Durch die Schaffung von zahlreichen Sitzgelegenheiten aus Holz quer durch die Stadt werden Kommunikationsorte gestaltet. Nach der Corona-Krisenzeit ist das Bedürfnis nach Kommunikation immer noch ungebrochen, in der aktuellen Krisenzeit umso mehr: Redet miteinander, nicht übereinander. Bürger, Besucher, Gäste und Touristen in Niesky sitzen auf unterschiedlichsten Holzmöbeln wie z.B. kreisförmigen Sitzbänken oder Sitzgelegenheiten mit ausklappbaren Tischen. Beisammensein, Gemütlichkeit und Moderne also nicht zuhause auf der Terrasse, sondern quasi auf dem Bürgersteig. Durch das Netzwerk aus lokalen Firmen und Partnern mit Bezug zum Holzbau werden aber auch kreative Spielplätze aus Holz angelegt, Jugendeinrichtungen geschaffen und so nachzuholenden interaktivem sozialen Austausch Raum geboten. Jede Generation wird mit dem Wettbewerbsbeitrag berücksichtigt und mit der Schaffung von Orten der Begegnung unter der Klammer der Lokaltradition Holzbau zusammengebracht – ein gelungener Ansatz der kreativen Krisenbewältigung findet die Jury.
2022 - Auerbach/Vogtl.: Lauf mit uns den Löwenpfad
- 3. Preis
- Sonderpreis "Blühendes Zentrum"
In der Drei-Türme-Stadt Auerbach/Vogtl. soll ein digital basierter interaktiver Stadtrundgang entwickelt und etabliert werden. Das Stadtmaskottchen Leo Löwe begleitet Stadtbewohner und Touristen auf individuellen innerstädtischen Touren. Spannende Rätselaufgaben, historische und aktuelle Informationen, bunt gestaltete Fassaden, grüne Ruheoasen mit Plauderbänken und ein Fotopoint warten auf wissensdurstige und neugierige Entdecker. Über den Dächern zu schaukeln, den Blick über die Innenstadt schweifen zu lassen und gewiss ein neues Bild von der Auerbacher City und sowieso von sich selbst bekommen zu haben, all das ist Teil des krönenden Finales am Schlossturm.
Die Jury prämiert diesen integrierten und multifunktionalen Projektansatz zur Stärkung der Attraktivität, Anziehungskraft und Erlebbarkeit der Innenstadt. Besonders hervorzuheben ist die gelungene Kombination zwischen analogen Lebenswelten und digitalen Medien.
2022 - Bernstadt auf dem Eigen: KREATIV AUS DEM LEERSTAND
- 3. Preis
- Sonderpreis "Nachhaltige Stadtentwicklung"
Die Bürger haben das Sagen. Der Beitrag „Kreativ aus dem Leerstand“ von Bernstadt auf dem Eigen hat die Jury überzeugt, weil er mit diesem klaren partizipativen Ansatz geeignet ist, einen Prozess der lokalen integrierten Stadtentwicklung auf den Weg zu bringen, an dessen Ende etwas Wunderbares entstehen kann: Ein in der Oberlausitz einzigartiger Ort kleinstädti-scher Dichte und nachbarschaftlicher Nähe, gemacht für seine Bewohner und für möglichst viele Besucher aus aller Welt. Die Leute in Bernstadt auf dem Eigen haben erkannt, welch großes Potential in ihrer Görlitzer Straße liegt. Es ist die Kraft eines spannungsvollen linearen öffentlichen Raums, der in dieser klar definierten Form nur sehr selten zu finden ist. Durch die Reduzierung des Durchgangsverkehrs kann die Straße wieder zu einem Begegnungsort werden, der das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner stärkt. Einzelne Gebäude, die bereits in städtischer Hand sind, ermöglichen es, passende Nutzungskonzepte gemeinsam mit den Bürgern zu entwickeln. Die beabsichtigte Ausstattung der Straße mit schattenspendenden Bäumen wird die Aufenthaltsqualität deutlich verbessern. Das Timing könnte kaum besser sein. Der „Ab in die Mitte!“-Beitrag steht am Anfang eines längerfristigen Stadtentwicklungs-prozesses, für den umfangreiche Mittel der Bund-Länder-Städtebauförderung bereitgestellt werden. Die Ideen der Bernstädter fallen also auf fruchtbaren Boden.
2022 - Burgstädt: Von der Baulücke zur Aktionsfläche –Ein Projekt der Ausprobierstadt Burgstädt
- 3. Preis
Eine 4000 qm große Industriebrache in der Innenstadt, auf der einst ein Vorzeigeunternehmen des Ortes stand, ist Gegenstand des „Ab in die Mitte!“-Beitrages dieser Stadt. Nach dem erfolglosen Versuch, Nachnutzer für das Industrieareal zu finden hat die Stadt als Eigentümerin begonnen, die ruinöse Bausubstanz abzureißen. Damit wurde das beräumte Grundstück für eine Neunutzung frei und soll nun als „Ausprobier-Fläche“ für die unterschiedlichsten gastronomischen, kulturellen, gewerblichen Aktivitäten zur Verfügung stehen. Die Stadt stellt die nötigen Versorgungsmedien bereit und schafft so die technische Grundlage für eine geregelte Zwischennutzung. In einem schon laufenden Bewerbungsverfahren können die Bürger ihre Nutzungsideen einbringen. In einem Werkstattgespräch mit den Beteiligten werden die zu realisierenden Vorschläge definiert, die dann im Folgenden über Nutzungsvereinbarungen mit den jeweiligen Projektträgern verbindlich festgelegt werden.
Für die Zeit der Zwischennutzung wird dieses Areal von einer unattraktiven Ruinenfläche zu einem Inkubator für städtische und bürgernahe Ideen und Aktivitäten. Diese zeitgemäße und innovative Idee der innerstädtischen Brachenaktivierung wir mit einem 3. Preis ausgezeichnet.
2022 - Chemnitz: Augmented Reality – Erlebnisse für die Chemnitzer Innenstadt
- Sonderpreis "Einzelhandel"
- 3. Preis
Der stationäre Handel muss in Zukunft über die reine „Shopping-Tour“ hinaus außergewöhnliche Erlebnisse schaffen, um Menschen wieder in die Innenstadt zu locken. Die Preisträgerstadt möchte dies mit einem innovativen Konzept umsetzen. Mit dem Ansatz von Augmented Reality für die Innenstadt soll dabei das Smartphone als Tor in die digitale Realität dienen und gleichzeitig die Brücke zwischen digitaler und analoger Welt bauen, indem man eine App in Verbindung mit stationären Geschäften, Gastronomieeinrichtungen, Dienstleistern und innerstädtischen Institutionen bringt. So bewegt man sich spielerisch im öffentlichen Raum und wird durch „Belohnungen“ gezielt durch bestimmte Straßen geleitet. Dadurch erfolgt auf eine innovative Art und Weise eine Lenkung der entsprechenden Nutzerströme.
Dieser neuartige Ansatz, Menschen über eine Online-Applikation gezielt in die City zu locken und Besucherströme auch in weniger stark frequentierte Lagen zu lenken, hat die Jury überzeugt. Somit kann es gelingen, auch den B- und C-Lagen der Chemnitzer Innenstadt wieder mehr Strahlkraft zu verleihen.
2022 - Hoyerswerda: #WHY! - Ein interaktives Zeitreiseabenteuer
- 3. Preis
Die Stadt Hoyerswerda begibt sich „Zurück in die Zukunft“. Besucher und Bürger können künftig mit ihrem Smartphone ein digitales und interaktives Zeitreiseabenteuer durch verschiedene Orte der Innenstadt sowie durch verschiedene Zeitebenen erleben. Sie entdecken das Stadtzentrum, seine Geschichte, dessen gegenwärtige Ausgestaltung und mögliche Zukunft neu. Über das Smartphone kommunizieren sie mit dem Hauptprotagonisten des Spiels, „Mr. # Why“, helfen ihm und beeinflussen mit ihren Entscheidungen spielerisch die zukünftige Entwicklung der Stadt. Im Fokus stehen wichtige Orte und Themen der innerstädtischen Entwicklung sowie deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. So werden beispielsweise zwischen Altstadt und Neustadt wegetechnische Beziehungen aufgezeigt und damit kognitive Grenzen zwischen beiden Zentrenbereichen abgebaut. Die Spieler werden zu Botschaftern der Innenstadt von Hoyerswerda, erhalten hierfür eine Belohnung und können diese über Social Media teilen. Sponsoren und Innenstadtakteure werden über ein Rabattsystem eingebunden.
Die Jury hat besonders positiv den ganzheitlichen Ansatz des Projektes hervorgehoben. Es verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aber auch Alt- und Neustadt, integriert die Akteure aus allen Bereichen (Handel, Gastronomie, Kultur, Freizeit, Politik) und ermöglicht spielerische Teilhabe.
2022 - Meißen: Super teuer. Und jetzt mal langsam.
- 3. Preis
Meißen setzt auf Langsamkeit und stellt damit den Menschen noch stärker in den Mittelpunkt seiner Stadtplanung. Seit einigen Jahren verfolgt die Stadt an der Elbe in der Verkehrsentwicklung einen multimobilen, inklusiven Ansatz und hat dies mit einer Fuß- und Radwegkonzeption in der lokalen integrierten Stadtentwicklung verankert. Deshalb ist es folgerichtig, dass mit dem „Ab in die Mitte!“-Beitrag 2022 das Thema Mobilität und Verkehr im Mittelpunkt steht und damit ein wichtiges Handlungsfeld der Innenstadtbelebung aufgegriffen wird. Der Elbe-radweg bringt jedes Jahr Tausende von Radfahrtouristen in die Stadt. Noch profitieren die Attraktionen, die nicht unmittelbar an der Hauptroute liegen wenig von dieser stetigen Besucherfrequenz. Hier setzt das Meißner Projekt an: Am Ende eines Abstechers durch die historische Altstadt bis hin zur Porzellanmanufaktur im Triebischtal soll mit einer öffentlich begeh-baren Terrasse ein attraktiver Endpunkt entstehen. Zugleich soll die gesamte Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger in dem Bereich ertüchtigt werden. Der nicht-investive Teil des Projektes ist unter anderem ein Fahrrad-City-Event, bei dem die prägnante Topografie Meißens zur Begeisterung von Mountainbikern aus aller Herren Länder für spannende Downhill-Parcours ausgenutzt wird. Auf diese Weise wird die Akzeptanz des Fahrrades als Alternative zum Auto spielerisch gefördert, und die Stadt auf eine andere Weise erlebbar gemacht. Davon können alle profitieren, nicht zuletzt auch die Händler und Gewerbetreibenden in der Innenstadt.
2022 - Mittweida: Märchenhaftes Mittweida
- 3. Preis
Die Stadt Mittweida greift eine viel geliebte Tradition – nicht nur im Erzgebirge – auf: die Weihnachtszeit wird mit Licht und Wärme innovativ in Szene gesetzt. Im Mittelpunkt steht der alljährliche Einkauf zum Fest, der nunmehr zum Erlebniseinkauf werden soll. Dazu werden in den Geschäftsstraßen an 24 „Türchen“ – erkennbar am geschmückten Weihnachtsbaum vor der Tür - Adventsgeschichten und Märchen erzählt, vorgelesen von Persönlichkeiten der Hochschulstadt. Mit einer mobilen Kleinkunstbühne bewegt man sich so durch die Geschäftsstraßen der Stadt. Protagonisten werden zu „Weihnachtsmännern“, die nicht nur Kinder mit ihren Geschichten in den Bann ziehen werden. Ein gemeinsames Weihnachtssingen bringt die Menschen zusammen.
Besonders anerkennenswert ist das umfangreiche Programm durch ein gemeinsames Engagement von Gewerbe, Einwohnern aller Generationen zur kreativen Ausgestaltung der Adventszeit und damit der Belebung der Innenstadt.
2022 - Torgau: STADTLIEBE TORGAU
- 3. Preis
Das Innenstadtmanagement von Torgau hat sich viel vorgenommen und die „Ab in die Mitte!“- Initiative ist stolz, das Projekt von Anfang an begleiten zu dürfen. Mit „STADTLIEBE TORGAU“ wird eine Marke kreiert, die dauerhaft alle Aktivitäten zur Belebung der Innenstadt unter einem Dach vereint. Mit der Überzeugung, dass man nur gemeinsam kreativ aus der Krise kommt, rückt Torgau näher zusammen und verfolgt das Ziel eines unverwechselbaren Innenstadtprofils, mit dem sich die Torgauer identifizieren können und Besucher*Innen der Stadt neugierig gemacht werden. Das Konzept ist schlüssig und gut durchdacht: Der „STADTLIEBE STORE“ in einem aktuell leerstehenden Ladengeschäft dient als zentraler Anlaufpunkt für die Stadtliebe-Komplizen. Von hier aus soll 2023 die STADTSCHNITZEL-JAGD starten, mit der die Bewohner und Gäste Torgau näher kennenlernen können. Eine Homepage STADTLIEBE TORGAU dient der noch besseren Vernetzung untereinander. Das Stadtfest TORGAU FEIERT STADTLIEBE bringt die Akteure der Innenstadt zusammen mit Vereinen und anderen Initiativen. Aus Sicht von „Ab in die Mitte!“ aber sind besonders die MOBILEN RAMPEN hervorzuheben, die ab nächsten Sommer den Händlern in Torgau zu Verfügung gestellt werden. Sie sind ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Barrierefreiheit und erleichtern künftig den „Access for all“ für Jung und Alt im historischen Zentrum.
2022 - Reichenbach im Vogtland: KulTour Reichenbach
- Sonderpreis "Blühendes Zentrum"
Die in Reichenbach geborene Theaterreformatorin Friederike Caroline Neuber, genannt "Die Neuberin" hatte den „Hanswurst“ einst von der Theaterbühne vertrieben, nun soll der „Harlekin“ als identitätsstiftende Figur zurückkehren und zur Belebung der Innenstadt beitragen. Der von ortsansässigen Künstlern zu schaffende „Harlekin“ wird künftig an verschiedenen Orten z.B. auf dem Marktplatz oder an der Stadtmauer das Stadtbild bereichern. Die Entdeckertour „KulTour Reichenbach“ möchte Bewohnern und Touristen einladen, die Stadtgeschichte spielerisch kennenlernen und die Besonderheiten der Stadt aus einem neuen Blickwinkel erleben zu können. Die Story um die Entdeckertour von der „Neuberin“ und dem „Harlekin“ soll so für ein innovatives und einzigartiges kulturelles Angebot sorgen, dass über die Stadtgrenzen hinaus ausstrahlt und wahrgenommen wird. Gastronomen und Einzelhändler sowie Gewerbetreibende und Dienstleister sollen dabei zu partizipativen Partnern und maßgeblichen Mitgestaltern dieser multifunktional ausgerichteten Stadtentwicklung werden.
Die Jury würdigt die besondere Konzeptidee zur Förderung der kulturellen Identität und Erlebbarkeit in der Stadt Reichenbach im Vogtland. Mit der Verleihung des Sonderpreises „Blühendes Zentrum“ erhält die Innenstadtinitiative einen zusätzlichen Support durch „Plants and Flowers“.
2021 - Auerbach/Vogtl.: AUERBACHerLEBEN
- 2. Preis
Um die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität der Auerbacher Innenstadt zu erhöhen, soll der Neumarkt – insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen und Familien mit Kindern – neu gestaltet werden. Neben dem Neubau eines Brunnens und Wasserspielen wird ein zentraler Punkt auf dem Neumarkt entstehen. Der bestehende Pavillon wird durch einen Neubau ersetzt, der mit Gastronomie, einer öffentlichen Toilette und Wickelmöglichkeiten ausgestattet ist. Fahrradunterstellplätze und e-Bike-Ladesäulen runden das neue Angebot ab.
2021 - Aue-Bad Schlema: Aue-Bad Schlema im Wandel der Zeit
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die beiden Museen der Stadt Aue-Bad Schlema (Stadtmuseum und Museum für Uranbergbau) thematisieren die Veränderung der Region. Ziel des Projektes ist es, nun die beiden Museen ohne das physische Betreten erlebbar zu machen. Dafür soll an verschiedenen Punkten in der Innenstadt das Stadtbild im Wandel der verschiedenen Epochen aufgezeigt werden: Um die Veränderungen „hautnah“ mitzuerleben, werden hier 360°-Videos abrufbar sein, die mit Hilfe von „Virtual Reality“ ein Eintauchen in alte Zeiten ermöglicht.
2021 - Augustusburg: Kleine Karte. Große Wirkung.
- Sonderpreis "Digitalisierung"
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Das bereits bestehende anonyme, datenschutzkonforme digitale Check-In-System der Stadt Augustusburg soll um weitere digitale Interaktionen und Angebote der örtlichen Gewerbetreibenden inklusive Belohnungssystem erweitert werden. Mit einer digitalen Bürgerkarte kann vom lokal erzeugten Bio-Obst bis zur Konzertkarte alles online/offline erworben werden. Damit soll die kontinuierliche Auslastung der Innenstadt und eine Stabilisierung der bereits vorhandenen Angebote hergestellt werden. Für Kinder gibt es ein interaktives Quiz. Die dort erhaltenen Punkte können als Eintritt ins Museum oder beim Café eingelöst werden.
2021 - Dresden: Erlebnis(Welt)raum Innenstadt – Belebung in neuen Dimensionen
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die Stadt Dresden beabsichtigt ein neues Eventformat im 1. Quartal 2022 zu etablieren. Mit immersiven Videoprojektionen an Häuser und Leerstandsflächen soll die Apollo-Mission zum Mars gefeiert werden. Mit dieser virtuellen „Mondlandschaft“ soll das umsatz- und besucherschwache erste Jahresquartal zusätzliche Belebung erfahren. Durch die Mondperspektive soll das Projekt für mehr globale Wertschätzung unseres Planeten sorgen.
2021 - Freiberg: Clever gepackt für Freiberg
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gewerbeverein sollen in der Freiberger Innenstadt vier Packstationen aufgestellt werden. Damit sollen Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten online einkaufen und ihre Ware zu jeder Zeit an einer Packstation abholen. Die Stationen können unterschiedlich konfiguriert werden, somit ist eine Nutzung von jedem Gewerbe mit (fast) jedem Produkt möglich.
2021 - Hainichen: HAINICHEN SEHEN
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Als Teil einer städtischen Gesamtstrategie 2025 möchte die Stadt Hainichen ihre Bevölkerung und die ansässigen Unternehmen identitätsstiftend aktiver mit einbinden. Es soll erlebbare öffentliche Räume für eine originelle Verknüpfung von Historie, Gegenwart und Zukunft geschaffen werden, Mit Graffitos, einem Optik-Parcours mit Spielgeräten und überlebensgroßen Portraitbildern an historischen Fassaden soll ein neues Mit(t)einander erzeugt werden.
2021 - Brandis: Räume des Wissens – Räume des Erlebens: Innenstadt neu aneignen
- 1. Preis
Die Stadt Brandis möchte den Schulcampus zum aktiven Teil der Innenstadt machen. Mitten auf dem Marktplatz entstehen eine neue Stadtbibliothek und ein Kulturhaus, die die Innenstadt funktional mit dem Campusgelände vernetzen. Als Offensive für eine langfristige und nachhaltige Entwicklung soll der neue öffentlich Raum zum urbanen Wohnzimmer (u. a. Bühne, Spiel- und Fitnessplatz, Kunstlabor) und Experimentierfeld werden. Als großer öffentlicher Outdoor-Bildungsraum ist eine multifunktionale Gestaltung mit Sitzmöbeln und Sonnen- und Regenschutzsegeln vorgesehen.
2021 - Burgstädt: Burgstädt spielt Stadt-Bank-Fluss – Ein Bankhaus für Bürgerbänke
- Anerkennungspreis (5.000 Euro) und Sonderpreis „Nachhaltige Stadtentwicklung“ (Sachpreis)
Aufbauend auf einer Idee des Jugendstadtrates von Burgstädt soll ein „Bugstädter Bankhaus“ den Bestand an Bänken in der Stadt erhöhen und aufwerten. Mit Hilfe eines kommunalen Startkapitals sind die Jugendlichen eigenständig als „Bänker“ tätig und sollen somit den öffentlichen Raum attraktiver gestalten. Um Nutzungsanreize zu schaffen, werden die Bänke mit QR-Codes ausgestattet, die zur City-App oder einer Märchen-App für Kinder führen.
2021 - Chemnitz: Eiszauber Chemnitz
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Ein nachhaltiges und ökologisches Eis-Event soll während der Winterferien in Chemnitz Premiere feiern. Auf dem Neumarkt und dem Jacobikirchplatz sollen eine Kunststoffeisbahn und Eisstock-bahnen entstehen. Damit wird in einer bislang veranstaltungs- und frequenzarmen Zeit ein attraktiver Anziehungspunkt geschaffen, der die ansässigen Gewerbetreibenden unterstützen soll. Neue Cateringbereiche werden u. a. als „Hüttenstadl“ die Verweildauer erhöhen. Ziel ist es, mehrere Eisflächen an markanten Punkten zu schaffen, die die Chemnitzer Innenstadt auf eine neue Weise erlebbar machen.
2021 - Delitzsch: Delitzsch - Markt als Mitte(l)
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die Stadt Delitzsch möchte ihren Markt wieder als Platz des Handels und der Vielfalt nutzen. Als Funktionsraum für Jung und Alt werden über das Jahr verteilt verschiedene Märkte abgehalten. Für die Symbiose zwischen Kultur und Sport gibt es ein Beachvolleyballturnier auf dem Markt. Für Aufenthaltsqualität sorgen mobile Pflanzkübel und ein nachhaltiger Transportservice über Lasten-fahrräder sorgt für öffentliche Ordnung. Die Installation eines Passantenfrequenzmessers soll eine verlässliche Basis für Sicherheitskonzepte und verkaufsoffene Sonntage schaffen.
2021 - Döbeln: Einkaufen am Tag – Abholen nach Ladenschluss: Abholstationen in der Döbelner Innenstadt
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Als moderne Litfaßsäulen sollen drei Abholstationen für die Geschäfte der Stadt Döbeln werben. Verschiedene Boxen können von unterschiedlichen Unternehmen „befüllt“ werden. Somit können nach Ladenschluss bestellte Produkte unkompliziert abgeholt werden. Bereits in der Weihnachtszeit sollen diese Stationen die Einzelhändler unterstützen. Ein ortsansässiger Hersteller konzipiert und gestaltet die Abholstationen. Auch bei Stadtfesten und individuellen Aktivitäten der Händler sollen diese Stationen zur Orientierung und Kommunikation genutzt werden.
2021 - Ehrenfriedersdorf: Licht • Erlebnis • Gartenstadtgalerie mit Outdoor-Vernissage - Aus der Mitte für die Mitte - Spiel Dich schlau
- Sonderpreis "Blühendes Zentrum"
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Um dem vorhandenen Leerstand innerstädtischer Gewerberäume in Ehrenfriedersdorf entgegenzuwirken, sollen Kunst- und Kulturprojekte als „Zwischennutzung“ Einzug halten. Dabei dienen die Schaufenster als kostenlose Werbe- und Ausstellungsfläche. Neben einer einheitlichen Rahmenlayoutgestaltung sollen über eine neue Stadt-App mit Spiel- und Gewinnfunktionen zusätzliche Anreize zum Innenstadtbesuch geschaffen werden. Mit Licht- und Rauminstallationen sowie begrünten Pergolen soll die Aufenthaltsqualität gesteigert werden.
2021 - Niesky: Summer in the City
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
In der Stadt Niesky soll der zentrale Festplatz, der die beiden zentralen Geschäftsstraßen verbindet, für vier Wochen zum „Strandplatz“ mit Sommerevents werden. Durch Sandaufschüttung und einer Kulturbühne mit Bar können u. a. Kinoabende und sportliche Aktivitäten in zentraler Lage stattfinden. Abgeschottet vom Autoverkehr soll das Event für ein neues Flanieren und mehr Aufenthaltsqualität sorgen.
2021 - Pirna: #pirnaerleben
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Um das kulturelle Leben der Stadt Pirna nach der Pandemie wieder in Schwung zu bringen, soll ein „Kultur- und Aktionssommer“ über die gesamte Open-Air-Saison die Innenstadt beleben und somit Händler und Gastronomen unterstützen. Durch die räumliche und zeitliche Entzerrung können einzelne Gassen gezielter als Kulturinseln bespielt werden. Über drei Monate werden so immer wieder Höhepunkte gesetzt, um Bewohnern und Touristen eine lebendige historische Altstadt zu präsentieren.
2021 - Taucha: „Weihnachtsleuchten“
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
In der Weihnachtszeit soll die Innenstadt von Taucha besonders beleuchtet werden. Neben der künstlerischen Ausleuchtung von einigen bedeutungsvollen Gebäuden soll ein bunter Denkmalpfad um den Weihnachtsmarkt gestaltet werden. Ziel ist es, das belebte Gebiet des Weihnachtsmarktes auf die umliegenden Läden zu vergrößern.
2021 - Flöha: Ein Event-Garten für unser neues Stadtzentrum
- 3. Preis
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Das Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei in Flöha prägt die Stadtentwicklungspolitik und soll zum neuen Stadtzentrum werden. Als Teil der Revitalisierung dieser 6,5 ha großen Industriebrache soll das Wettbewerbsprojekt im Baumwollpark qualitätsvolle Aufenthaltsflächen für Bewohner und Besucher schaffen. Eine historische Natursteinbühne wird im Park reaktiviert und soll als Veranstaltungsbühne eine funktionale Aufwertung erfahren. Als künftiger zentraler Versorgungs-bereich werden jetzt bereits innerstädtische Kernfunktionen übernommen.
2021 - Glauchau: FUNKEL-FENSTER - Ab in die Stadt!
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Nach den Erfolgen der Kunstaktion „FUNKEL-FENSTER“ in Lichtenstein/Sa. und Riesa soll in der Stadt Glauchau ein Modellprojekt für andere sächsische Kommunen entstehen. Dazu sollen alte und neue, nationale und internationale Märchen mit verschiedenen Stilmitteln in leerstehenden Schaufenstern der Glauchauer Innenstadt inszeniert werden. Für drei Monate erstrahlen zwischen 13 und 22 Uhr die Schaufenster und sollen damit neue innovative Akzente in der Innenstadtbelebung setzen.
2021 - Göltzschtal: Moosmann-Trail: Auf den sagenhaften Spuren des #GöltzschTALers
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Kern der Projektidee des Städteverbundes Göltzschtal ist eine Entdecker-Route, welche die Innenstädte der vier Kommunen verbindet und als Rahmen für zahlreiche weitere Aktionen dient. Herzstück ist der GöltzschTALer, ein Gutschein und Zahlungsmittel, der die Kaufkraft der Region stärken soll. Leerstehende Geschäfte sollen als Projektionsfläche dienen und den Einzelhandel mit eigenen Ideen einbeziehen. Das Zahlungsmittel ist nur entlang der Route einlösbar.
2021 - Großenhain: Pilotprojekt „grünes Sommerflair für Großenhain“
- 2. Preis
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Der obere Teil des Frauenmarktes in Großenhain soll im Sommer 2022 verkehrsberuhigt werden. Die Sperrung für den motorisierten Individualverkehr soll mit Hilfe von Hecken und Mooswänden erfolgen. Zum „Sommerflair“ dürfen alle Geschäfte und Gastronomen den vollständigen Straßen-bereich nutzen. Mit Pflanzkübeln, Rollrasen, Sitzgelegenheiten, Spielmöglichkeiten und einer Wasserbenebelungsanlage soll eine neue Aufenthaltsqualität entstehen. Das Projekt soll als Testphase für eine Verkehrsberuhigung dienen und bei Erfolg fester Bestandteil der städtischen Verkehrsplanung werden.
2021 - Leipzig: OPEN CITY LEIPZIG – Mein Shopping Festival
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Eingebettet in die Markttage und einen verkaufsoffenen Sonntag spannt das OPEN CITY LEIPZIG-Festival mit den vier Aktionspunkten und Bühnen ein Netz über die kompakte Leipziger Innenstadt und erlaubt damit ein Gesamterlebnis ihrer Vielfältigkeit. Während die Markttage traditionelles und historisches Markttreiben und Handeln widerspiegeln, greift das neue Format Angebote aus der heutigen Handelsstruktur auf. Dazu wird auf die besondere Struktur der Leipziger Innenstadt mit ihren Passagen und Höfen, aber auch die verschiedenen Plätze aufmerksam gemacht. Mit dem digitalen Info-Point – in Ergänzung zur Touristinformation – soll die Innenstadt zusätzlich interaktiv erlebbar werden.
2021 - Lengenfeld/ Vogtland: 360° Lengenfeld - Hier dreht sich was!
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Zur wirtschaftlichen und touristischen „Wieder“-Belebung des Lengenfelder Marktplatzes soll ein virtueller Rundgang mit 360°-Aufnahmen des Marktplatzes und deren Geschäfte sowie weiterer Stadtkulissen etabliert werden. Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen können sich hier durch Innenraumaufnahmen darstellen und Info-Boxen mit alle wichtigen Hinweisen zum Laden befüllen. Zusätzlich soll eine Plattform zur Vermittlung leerstehender Gewerbeflächen entstehen und ungenutzte Schaufenster können durch Vereine, Schulen oder Gewerbetreibende regelmäßig individuell und neu gestaltet werden.
2021 - Treuen: Alle(s) unter einem Hut“
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Der Marktplatz von Treuen soll witterungsunabhängig und damit auch frequentierter werden. Eine riesige, wetterfeste Schirmfläche von 200 m² soll den Platz ganzjährig nutzbar machen. Der „Hut“ wird mit LED ausgestattet und kann farbig beleuchtet werden. Zusätzlich wird dieser beheizt. Ergänzende Sitzmöbel und Spielelemente verbessern die Aufenthaltsqualität.
2021 - Weißwasser/O.L.: Einmal Mitte, bitte. Eine Kochstube* für Weißwasser/O.L.
- 3. Preis
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Mit einer Küchenparty für die Stadtgemeinschaft will die Stadt Weißwasser/O.L. neue Akzente in der Innenstadt setzen. Die Küche soll dabei zum Ort der Begegnung werden und durch Mitmachformate wie „Open Kitchen“ zum Kochen für Jedermann einladen. Die Kochstube soll ihren Platz in der Innenstadt finden und ein bisher leerstehendes Ladenlokal zu neuem Leben erwecken
2021 - Wittichenau: „Plaudern mit Schadowitz“ - Entwicklung des Marktplatzes als Ort der Begegnung
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Der Marktplatz von Wittichenau soll eine moderne Umgestaltung mit WLAN und E-Ladesäulen erhalten. Darüber hinaus entstehen mobile Sitzgruppen, Bänke, Sonnenschirme und Pflanzkübel, die für mehr Aufenthaltsqualität sorgen sollen. Als Stadt in der KRABAT-Region soll der freitägliche Markt zum „Schadowitz-Markt“ werden und gezielt regionale Produkte anbieten.
2021 - Marienberg: Marienberg im Quadrat
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die Stadt Marienberg möchte ihre Innenstadt wieder als Zentrum für Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Kultur und Sport etablieren und verlagert dazu Aktivitäten und Veranstaltungen ins Freie – auf den Marktplatz. Durch mobile Marktmöblierungen soll – neben dem Sitzen – auch Phantasie und Kreativität angeregt und als mobile Spielgeräte genutzt werden. In Anlehnung an die quadratische Struktur des Marktplatzes kommen ausschließlich Möblierungen dieser geometrischen Form zum Einsatz. Der Prozess einer nachhaltigen Fertigung wird durch die Aktion für die Marienberger Bevölkerung unterstützt, die gemeinschaftlich Plastikmüll sammeln, der mittels Recycling als Würfelhocker das neue Stadtbild prägt.
2021 - Markkleeberg: Wir sind Markkleeberg
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die Innenstadt von Markkleeberg erstreckt sich entlang der Rathausstraße. Die sehr markante Eisenbahnüberführung wird regelmäßig durch illegale Graffiti verunstaltet. Die 110 m² große Betonwand soll nun zum nachhaltigen Hingucker entlang der Straße werden. In Kooperation mit einem Verein wird die Wand mit Avataren Markkleeberger Bürger und Gewerbetreibenden besprüht, die im öffentlichen Raum die Vielfalt Markkleebergs präsentieren. Als Marketingmedium kann auf der Kleidung ein QR-Code angebracht werden, der direkt zur Homepage des Geschäftes oder zum Online-Marktplatz führt. Das Suchbild lockt als soziale Interaktion und soll Neugier auf die neue Stadtmitte wecken.
2021 - Markranstädt: Treffpunkt Automobilfabrik - bewegte Tradition im Wandel
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die ehemalige Markranstädter Automobilfabrik – unmittelbar hinter dem Bahnhof – soll zum Vereins- und Gewerbetreffpunkt mit historischem Bewusstsein entwickelt werden. Zur besseren Identifizierung mit der Geschichte wird das Areal geöffnet und als besonderer Treffpunkt erschlossen. Als Ergänzung zur Innenstadt soll dieses bisher vergessene Areal als Anlaufstelle und Austauschmöglichkeit für Gewerbe und Vereine der Stadt aus den verschiedensten Sparten ertüchtigt werden. In Erinnerung an die Blütezeit der Stadt als Industriestandort werden hier u. a. Schauwerkstätten und ein Mini-Museum entstehen.
2021 - Meißen: Ideen- & Existenz-gründerwettbewerb „STARTSCHUSS"
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Mit einem Ideen- und Existenzgründungswettbewerb sollen potentielle Gründer in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung der Stadt Meißen den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern. Eine Jury prüft die eingereichten Geschäftsideen auf Zukunftsfähigkeit, Originalität und Erfolgsaussichten. Ein Förderpaket bietet u. a. besondere Mietkonditionen und Beratungsleistungen für den Sieger. Die Initiative soll dazu beitragen, Ladenleerstand zu bekämpfen und die Altstadt noch attraktiver zu gestalten.
2021 - Mittweida: Parkscheinroulette – jeder 100. Gewinnt!
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die Stadt Mittweida möchte in Zusammenarbeit mit dem Gewerbering, dem Geschäftsstraßenmanagement und weiteren Akteuren das Potenzial von ausgedruckten Parkscheinen auf eine neue Ebene heben. Die Möglichkeit der individuell zu bedruckenden Rückseite der Parkscheine soll mit Werbesprüchen teilnehmender Händler, Rabattaktionen, Zeitkontingente für das Parken gezielt auf das Angebot der Innenstadt aufmerksam machen. Die neuen Parkscheinautomaten werden entlang der Rochlitzer Straße installiert und sollen neue Kaufanreize bieten.
2021 - Oederan: Oederaner Lichterwelt
- Sonderpreis "Licht"
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Kreatives Ziel des Oederaner Projektes ist es, dass die Einwohner gemeinsam mit Kunsthandwerkern einen Teil der öffentlichen Beleuchtung selbst gestalten und auch herstellen: Weihnachtliche Straßenüberspannungen, Laternenbeleuchtungen, beleuchtete Schaufenstermotive und ein Foto-Punkt als Weihnachtsmotiv. Dieser Punkt soll um weitere Motive erweitert werden, um diesen ganzjährig zu nutzen. Monitore machen Werbung für innerstädtische Angebote und sollen an stark frequentierten Orten (in Schaufenstern, an touristischen und Naherholungseinrichtungen) aufgestellt werden. In Verbindung zur Oederaner Musikfestivaltradition sollen auch beleuchtete Krabbeltiere im Stadtgebiet leuchten.
2021 - Pirna: KiPStar 4.0 – Digitale Herausforderungen gemeinsam meistern
- Sonderpreis "Einzelhandel"
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die Stadt Pirna setzt beim Weg zum E-Commerce auf das Miteinander der Händlerschaft. Beim „Digitalen Marktplatz Pirna“ soll die etablierte Präsenz www.kauf-in-pirna.de um einen lokalen Online-Marktplatz erweitert werden. Die Händler treten hier als „Gassengemeinschaft“ auf und können somit individuelle Besonderheiten herausgestellten. Als „sanfte Digitalisierung“ werden Händler-Workshops angeboten und in den ersten 24 Monaten erfolgt eine intensive Betreuung durch Fachexperten.
2021 - Pockau-Lengefeld: Digital mal anders!
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die Stadt Pockau-Lengefeld möchte die Vernetzung von Händlern, Herstellern, Kunden und Besucher durch verschiedene digitale Tools zusammenfassen. Mit Händlersteckbriefen, einem Veranstaltungskalender und durch digitale Netzwerkbildung soll der stationäre Handel revitalisiert und gestärkt werden. Die Vernetzungsplattform dient nicht als Online-Shop, sondern als Mittel, um die stationären Händlern zu stärken. Das Projekt bietet zudem die Möglichkeit der überregionalen Vernetzung.
2021 - Stollberg/ Erzgebirge: Vom Parkplatz zum Marktplatz
- 3. Preis
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Der relativ stark geneigte Marktplatz in Stollberg/Erzgeb. soll in Teilbereichen komplett von Stellplätzen befreit werden und sich stattdessen als großzügige Terrasse vor dem Rathaus mit Naschpflanzen, modernem Sitzmobiliar und Sonnenschutz entstehen. Somit soll der Marktplatz besser erreichbar und wesentlich in seiner Aufenthaltsqualität verbessert werden. Der Verzicht von PKW-Stellplätzen zugunsten der Freiflächengestaltung soll als ein mutiges und zukunftsweisendes Signal der Stadt verstanden werden.
2021 - Wurzen: WoW – Walk of Wurzen
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die einst beliebte Einkaufsmeile zwischen Bahnhof und Marktplatz, die Wenceslaigasse, soll zu einem neuen Highlight der Innenstadt von Wurzen werden. Angelehnt an den „Walk of Fame“ sollen farbige Steine die Anerkennung von wichtigen Wurzner Persönlichkeiten symbolisieren. Ergänzend geben in der Gasse verteilte Infostelen die interessante Stadtgeschichte von Wurzen im Allgemeinen und den Wirkungskreis der Personen im Speziellen wieder. Durch zusätzliche Begrünung soll somit einen neue Verweilzone in der Innenstadt entstehen.
2021 - Zschopau: Motorradstadt Zschopau erleben
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Die Motorradstadt Zschopau soll im allgemeinen Stadtbild und beim Einkaufbummel besser ins Szene gesetzt werden. Dazu sollen Kunstinstallationen – als Upcycling-Kunst aus Schrotteilen – die Sehenswürdigkeiten und Geschäfte der Innenstadt verbinden und die Gäste auf eine Entdeckungsreise einladen. Highlights sind zwei aus Altmetall handgefertigte Chopper-Motorräder im Stil des „Ghost Riders“. Mehrere kleine Skulpturen werden im Stadtbild zu sehen sein und weisen auf die Bedeutung der Stadt hin.
2021 - Zschopau: Lass uns leben...! Revitalisierung Neumarkt
- "Ab in die Mitte!" PLUS-Preisträger
Mit einer Kombination aus baulicher Aufwertung des Marktplatzes und lebhaften Veranstaltung unter Einbeziehung vieler Vereine und Gruppen soll das Zschopauer Stadtleben wieder zum Aushängeschild der Stadt werden. Der Neumarkt soll mit einem ebenerdigen Springbrunnen, ansprechenden Sitzgelegenheiten und üppige Begrünung eine neue Aufenthaltsqualität erfahren. Dabei wird besonders die Zielgruppe der jungen Familien in den Fokus genommen. Die Umgestaltung vom Verkehrsweg zur Fußgängerzone sollen die Maßnahmen flankieren.
2020 - Stollberg/ Erzgebirge: Vision 2030
- Sonderpreis der HTWK Leipzig
Die Stadt Stollberg möchte Ihr neu saniertes Areal Stalburc/Hoheneck erlebnisreich mit der Altstadt verbinden. Um vor allem den Höhenunterschied zu überwinden, sind kreative Ideen gefragt. Diese sollen nun die Bürger der Stadt über einen Ideenwettbewerb einbringen. Bis 2025 soll dann mindestens eine Idee zur Umsetzung kommen.
2020 - Sebnitz: Statt einsam: Stadt gemeinsam!
- Sonderpreis „Licht“ (5.000 Euro)
Ein zentraler Durchgang der Stadt Sebnitz zum Sängerhof und die Tourismusinformation im Haus der Deutschen Kunstblume soll aufgewertet werden. Mit Illumination, Hinweistafeln und dem verbindenden Element des Blumenmädchens „Lotte“ als Maskottchen der Stadt soll dieser wichtige Durchgangsbereich eine neue Qualität erfahren.
2020 - Meißen: Samuel Hahnemann - Ein Ehrenbürger kehrt zurück in seine Geburtsstadt
- Sonderpreis "Blühendes Zentrum" (2.500 Euro)
In Meißen soll ein Ehrenbürger seinen städtischen Platz finden. Das Thema Samuel Hahnemann wird sich mit einer lebensgroßen Skulptur, Pflanzkübel mit homöopathischen Wirkstoffen, speziellen Stadtführungen und einem Hahnemannfest im Stadtbild wiederfinden.
2020 - Kamenz: Freiräume gestalten - Der Kiezgarten an der Kamenzer Mönchsmauer
- Sonderpreis "Blühendes Zentrum" (2.500 Euro)
Mitten in der Altstadt von Kamenz sollen mit dem KIEZGARTEN städtische Flächen einer öffentlichen Nutzung zugeführt werden. Die historischen Wegebeziehungen zwischen Mönchsmauer und Altstadt werden so aufgewertet und die Gartenbautradition wird gepflegt.
2020 - Burgstädt: Burgstädter-Marktplatz.de die BackStage App - für die Händler
- Sonderpreis „Digitalisierung“ (5.000 Euro)
Eine webbasierte Handelsplattform soll in Burgstädt vielfältige Handels- und Dienstleistungsangebote präsentieren. Eine Backstage-App dient als Kommunikationsvermittler. Mentale und technische Hemmnisse sollen abgebaut und der Zugang zur Web-Plattform erleichtert werden.
2020 - Rodewisch: ROWI Hutzn-Point
- Sonderpreis „Einzelhandel“ (10.000 Euro) – ausgelobt und finanziert durch das SMWA
- Anerkennungspreis (5.000 Euro)
Der virtuelle Marktplatz der Stadt Rodewisch wird durch den Bau eines transportablen, gläsernen Pavillons in die reale Welt über-führt. Der so genannte „Hutzn-Point“ soll multifunktional nutzbar sein und seinen Hauptstandort am Postplatz haben. Die Multifunk-tionsbox wird auch den lokalen Gewerbetreibenden eine Plattform bieten.
2020 - Landkreis Mittelsachsen: Gemeinsam sind wir stark: Kauf regional Landkreis Mittelsachsen - Stärkung des Einzelhandels in den Innenstädten
- Anerkennungspreis (5.000 Euro)
Ein breit angelegtes Netzwerk will im Landkreis Mittelsachsen seinen Beitrag zu lebendigen Innenstädten leisten. Mit dem „Kauf-regional-Maskottchen“ KARLO soll der weitere Netzwerkaufbau unterstützt werden. Auf einer Onlineplattform werden derzeit 180 Angebote gezeigt. Mit dem Netzwerk soll die Kaufkraft in der Region gehalten werden.
2020 - Oederan: Oederan: Schaufenster der mittelsächsischen Wirtschaft
- 3. Preis (10.000 Euro)
Die Stadt Oederan gibt der Mittelsächsischen Produktschau ein dauerhaftes Zuhause. In ein zentrales Firmengebäude werden hierfür Event- und Schulungsräume sowie eine historische Backstube eingebunden. Mit einer einheitlichen Produktschaudesign werden Schaufenster in den mittelsächsischen Innenstädten mit Exponaten bestückt und via QR-Code identifiziert.
2020 - Lugau/ Erzgebirge: Die Lugauer Gemeinschaftsgärten - buddeln, pflanzen und ernten mitten in der Stadt
- 3. Preis (10.000 Euro)
Die Stadt Lugau möchte mit Gemeinschaftsgärten auf innerstädtischen Brachflächen und in nicht genutzten Kleingartenparzellen eine ökologische Offensive für Lebensmittelerzeugung starten. Eine regionale Vertriebsgemeinschaft und die Tafel übernimmt die über den Eigenverbrauch hinaus gehende Produktion.
2020 - Görlitz: CINEMA CITY
