Beitragssuche

Im Archiv sind alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge aus den Jahren 2004 - 2017 hinterlegt. Blättern Sie sich durch die kreativen Konzepte sowie die vielfältigen Ideen der sächsischen Städte und Gemeinden. Die Beiträge können selektiv nach dem Wettbewerbsjahr, den einzelnen Kommunen oder auch nach Preisträgern abgerufen werden.

Ausgewählte Filter:
  • 2015 - Wurzen: „Die hängenden Obstgärten“ von Wurzen

    • 1. Platz

    Nach dem Vorbild der hängenden Gärten von Babylon sollen in Wurzen die Schlosshänge als Obstgärten neu gestalten werden. Angelehnt an die Obstanbautradition der Region sollen hierfür alte Obstsorten verwendet werden, die vom ortsansässigen Bundessortenamt gezüchtet werden. Zudem sollen Auszubildende, die am Berufsschulzentrum Wurzen im Bereich Garten- und Landschaftsbau ausgebildet werden, an dem Projekt beteiligt werden. Man plant die Einbindung der Obstgärten in verschiedene Festlichkeiten in der Stadt. Eine abendliche Beleuchtung der Hänge verstärkt die angenehme Atmosphäre. Durch die Neubepflanzung der derzeit mit Efeu bewucherten Hänge sollen neben zusätzlichem Grün für die Innenstadt auch neue touristische Anziehungspunkte geschaffen werden.

  • 2015 - Heidenau: „Wer will fleißige Heidenauer sehn – der muss in unser Zentrum gehn!

    • 2. Platz

    Durch städtebauliche Gestaltungselemente soll in Heidenau ein Zentrum geschaffen und gestärkt werden, da die Stadt aus drei zusammengeschlossenen Orten besteht. Die Gestaltungselemente sind thematisch durch den Bezug zur Heidenauer Industriegeschichte verbunden und sollen alle Generationen ansprechen. Geplant sind ein Bodenrelief auf dem Marktplatz, das den Stadtplan mit eingezeichneten Betrieben darstellt, Spielskulpturen zu in Heidenau typischen, industrielle Berufsbildern sowie ein Wasserspiel, dessen Mechanik manipulierbar und der Wasserlauf somit veränderbar ist. So sollen die Geschichte erlebt und die Lebensqualität, Aufenthaltsdauer sowie Kundenfrequenz erhöht werden.

  • 2015 - Meißen: Bitte eine Gasse bilden! In der Görnischen li(e)bt man Porzellan

    • 3. Platz

    In Meißen soll die Görnische Gasse zum Porzellanweg, einer Verbindungsachse zwischen Porzellanmanufaktur und Altstadt werden. Künstler und Kunsthandwerker sollen die Straße in eine Handwerkergasse verwandeln. Fußstapfen aus Keramik sollen Touristen auf den Porzellanweg leiten, der durch eine Keramikwandbild, Keramikgegenstände und Porzellanscheiben vervollständigt wird. Diese sollen Kindern durch eine mit ihnen verbundene Kindergeschichte die Geschichte Meißens näher bringen. Die Geschichte ist als Broschüre oder über QR-Codes verfügbar. Das schon etablierte Kinder- und Straßenfest soll um das Thema Porzellan ergänzt werden. Bewohner der Straße beteiligen sich aktiv am Projekt. Man möchte so die bisher wenig beachtete Görnische Gasse für Touristen attraktiv machen und den Sanierungsstau in der Straße lösen.

  • 2015 - Oederan: Oederan mit Stil – virtuell mobil

    • 3. Platz

    In Oederan soll eine multifunktionale App im Stadtzentrum attraktive Aufenthaltsbereiche sowie Wegebeziehungen entstehen lassen. Die App soll einerseits einen virtuellen Stadtführer beinhalten, andererseits aber auch ein Shop- und Kommunikationssystem mit dessen Hilfe Shopping 24h an jedem Tag der Woche möglich sein soll. Als Grundlage für die Benutzung der App soll im Stadtzentrum ein kostenfreies WLAN-Netz entstehen, das durch die Stadt und die Geschäftsinhaber betrieben wird. Um diese in den Gebrauch des Shopsystems einzuweisen, sollen monatlich Stammtische stattfinden. Neue Stadtmöbel sollen zum Verweilen einladen. Ziel ist es, den Bürgern einen modernen Wohnort und den Touristen ein zeitgemäßes Umfeld zu bieten.

  • 2015 - Pirna: Canaletto 300 – Eine Geburtstagsfeier in 6 Akten

    • 3. Platz

    2021 feiert Pirna den 300. Geburtstag Canalettos und will in Vorbereitung auf das Canaletto-Jahr ab 2016 jedes Jahr eine Leitveranstaltungen sowie andere Events, Wettbewerbe und städtebaulichen Projekte mit Bezug auf den Maler durchführen. Diese sind zum Beispiel lebendige Canaletto Bilder, Freiluftrahmen, ein Spielplatz oder eine Canaletto-App. 2021 soll dann unter anderem in Rahmen des Stadtfests das Jubiläum begangen werden. Es sollen neue Impulse für die Stadtentwicklung, insbesondere für Zentrumsrandgebiete, geschaffen und zur Identitätsstiftung bei Einwohnern und Besuchern beigetragen werden. Dabei steht insbesondere im Fokus, die junge Generation von Canalettos Kunst zu begeistern.

  • 2015 - Dresden: Vom Tuchmarkt zum grünen Gewandhaus

    • Anerkennungspreis

    Auf dem Neumarkt in Dresden soll das 1791 abgebrochene Renaissance-Gewandhaus durch eine begrünte Platzfläche mit Trinkbrunnen als „Grünes Gewandhaus“ wiederbelebt werden. Das Konzept wurde im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt entwickelt, die sich für eine nicht konsumorientierte Fläche in der Innenstadt aussprachen. Als Referenz zum ehemaligen Gewandhaus soll das Pflaster der Fläche in Anlehnung an Tuchmuster gestaltet und die Fläche vor der Eröffnung mit Stoff eingehüllt werden. Nach der Eröffnung sind unterschiedliche Veranstaltungen geplant. Das „Grüne Gewandhaus“ soll so den Neumarkt, neben seiner Attraktivität für Touristen, als Aufenthalts– und Alltagsort für Bürgerinnen und Bürger stärken.

  • 2015 - Kamenz: Neue Altstadt Kamenz eG – frischer Wind in alten Gemäuern

    • Anerkennungspreis

    In Kamenz hat sich aus der Bürgerschaft heraus eine Genossenschaft gebildet, die das ehemalige Drogeriegeschäft Seifen Niegel kaufen, sanieren und zu einem Wohn- und Geschäftshaus umbauen will. Die historische Ladenfläche soll als „Miet-Fach-Laden“ genutzt werden. Das Projekt wird in verschiedene schon bestehende Feierlichkeiten in der Innenstadt eingebunden und soll als Pilotprojekt für weitere Sanierungen fungieren. Außerdem soll der Laden zu einem Magneten für die Einwohner, Gäste und Touristen werden.

  • 2015 - Stollberg/ Erzgebirge: Die grüne Mitte – Einkaufen und Entspannen in Stollberg

    • Sonderpreis "Licht"

    In Stollberg soll auf dem ehemaligen REMA-Gelände ein Discounter gebaut werden. Das Dach des Gebäudes wird begrünt und als Dachgarten für die Bürger der Stadt nutzbar gemacht. Im kommenden Frühjahr soll ein konkretes Konzept für die Nutzung des Dachs entwickelt werden, das dann ab Frühjahr 2017 für die Bürger nutzbar sein soll. Hierzu wird eine „Ideenschmiede“ geplant, die Stadtverwaltung, Gewerbe und Schulen zusammenbringt. So soll die Brachefläche eine langfristige Nutzung erhalten und gleichzeitig für eine bessere Nahversorgung sowie für eine höhere Aufenthaltsqualität für die Bürger der Stadt gesorgt werden.

  • 2015 - Torgau: FAIReinigt – Tradition begegnet Vielfalt

    • Sonderpreis "Handel"

    Durch ein gemeinsames Projekt mit Bürgern soll in Torgau die Integration von Migranten und Flüchtlingen verbessert werden. Das Projekt besteht aus drei Elementen; dem gemeinsamen Anlegen von Beeten, dem Verkauf der Ernte auf dem Torgauer Wochenmarkt und einem Welt*Laden*Café in der Altstadt, einer Kombination aus Weltladen, Frischemarkt und Café der Begegnung. Auch die sprachliche Integration der Migranten und Flüchtlinge soll hier vorangetrieben werden. Ein weiterer Nebeneffekt ist die Verringerung von Leerstand in der Torgauer Altstadt. Insgesamt soll so die regionale Identität und kulturelle Vielfalt, sowie die Lebensqualität nachhaltig gestärkt werden. Ziel ist es auch, eine Willkommenskultur und ein respektvolles Miteinander in Torgau zu etablieren.