Beitragssuche
Im Archiv sind alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge aus den Jahren 2004 - 2021 hinterlegt. Blättern Sie sich durch die kreativen Konzepte sowie die vielfältigen Ideen der sächsischen Städte und Gemeinden. Die Beiträge können selektiv nach dem Wettbewerbsjahr, den einzelnen Kommunen oder auch nach Preisträgern abgerufen werden.
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2025 - Adorf: Netzwerk Perlmutter – Lebenswert in der Stadt
- Sonderpreis „Einzelhandel“ (15.000 Euro)
Die Stadt Adorf/Vogtl. möchte ihr historisches Erbe der Perlmutterwarenherstellung bewahren und zeitgemäß wirtschaftlich nutzen. Kern der Strategie ist die Verknüpfung öffentlicher Investitionen mit privaten Initiativen unter dem Oberthema „Perlmutter“, um die Innenstadt zu beleben. Wichtige Projekte sind das Erlebnismuseum Perlmutter (Eröffnung 09/2025), thematische Angebote lokaler Betriebe und der neue „ViolaPark“ als Besucherzentrum. Erste Erfolge zeigen sich mit der Wiedereröffnung des „Adorfer Rathskellers“. Ergänzend entsteht ein „Digitales Museum in der Stadt“, das Geschichte und Gegenwart der Perlmuttertradition vernetzt und digital erlebbar macht.
2025 - Annaberg-Buchholz: Mehr? Stadt. Leer! - Winterdorf mit Eisbahn in Annaberg-Buchholz
- Anerkennungspreis
Das Projekt „Mehr? Stadt. Leer!“ in Annaberg-Buchholz sieht ein Winterdorf mit Eisbahn vor, das die Innenstadt zwischen Weihnachtsmarkt und Winterferien beleben soll. Ziel ist es, die Innenstadt als multifunktionalen Raum für Kultur, Freizeit, Sport und Begegnung zu etablieren. Der Marktplatz wird dabei gezielt zum Ort des Erlebens, der Bewegung und des Verweilens umgestaltet. Das Vorhaben soll einen nachhaltigen Imagewandel fördern und der Verödung der Innenstadt entgegenwirken. Insgesamt steht das Projekt für mehr Vielfalt, Gemeinschaft und Attraktivität anstelle von Leerstand und Monotonie.
2025 - Auerbach/Vogtl.: Schocken³ - Kino.Kultur.Kreativ
- 3. Platz (20.000 Euro)
Das ehemalige Kaufhaus „Schocken“ in Auerbach/Vogtl. soll durch den Umbau der leerstehenden 2. Etage zu einem multifunktionalen Kultur- und Begegnungszentrum wiederbelebt werden. Geplant sind ein städtisches Kino, Veranstaltungsräume und ein gastronomisches Angebot als Treffpunkt für alle Generationen. Das Projekt basiert auf Ideen aus einer Bürgerumfrage und greift das Jahresmotto „Unsere Stadt: Wert? MehrWert. Lebenswert!“ auf, indem bestehende Bausubstanz sinnvoll genutzt wird. Durch vielfältige Nutzungen am Abend und Wochenende soll die Innenstadt dauerhaft belebt werden. Ziel ist eine nachhaltige, flexible und zukunftsorientierte Stärkung der kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe in der Stadt.
2025 - Augustusburg: Augustusburger 360° Klangwelt 2.0 – DAS Kulturdenkmal Mittelsachsens für das 21. Jahrhundert
- Anerkennungspreis
Hoch über dem Erzgebirgsvorland thront die Augustusburg, ein Wahrzeichen Sachsens und kultureller Mittelpunkt einer ganzen Region. Seit sieben Jahren prägt der Augustusburger Musiksommer mit rund 30 Konzerten und der Jungen Philharmonie Augustusburg das kulturelle Leben und zieht jährlich fast 10.000 Besucher an. Herzstück des Projekts ist die weltweit einmalige 360° Klangwelt, die durch innovative Orgeltechnik, Lichtinstallationen und historische Klangregister ein völlig neues Hörerlebnis schafft. Mit der geplanten Klangwelt 2.0 soll Augustusburg als musikalischer Leuchtturm weiter an Strahlkraft gewinnen, junge ostdeutsche Talente fördern und die kulturelle Identität der Region stärken. Das Projekt verbindet kulturelle, touristische und pädagogische Aspekte zu einem nachhaltigen Konzept mit hoher regionaler und überregionaler Wirkung.
2025 - Burgstädt: Jugend bewegt. Stadt erlebt: MehrWert im Wanderspace Burgstädt!
- Sonderpreis „Innovative Jugend“ (15.000 Euro)
Das Projekt „Jugend bewegt. Stadt erlebt: MehrWert im Wanderspace Burgstädt!“ stärkt die generationenübergreifende Beteiligung und macht die Innenstadt zu einem kreativen Begegnungsort. Der Wanderspace dient als mobiler Kulturraum, in dem Jugendliche als Motor und Mittler agieren und gemeinsam mit Bürgern, Schulen und Vereinen kreative Projekte umsetzen. Im investiven Teil entstehen mobile Graffiti-Wände, Hochbeete und Ausstattung für kreative Workshops, die gemeinsames Gestalten und Lernen fördern. Die Umsetzung erfolgt praxisnah und partizipativ unter Anleitung der Streetwork-Fachkräfte, wobei Jugendliche aktiv Verantwortung übernehmen. So schafft das Projekt sichtbare Mehrwerte für Gemeinschaft, Kreativität und Lebensqualität in der Innenstadt Burgstädts.
2025 - Görlitz: Die Spur der Sterne
- Sonderpreis „Licht“ (5.000 Euro)
Eine konzeptionelle Lichtinstallation auf zentralen Plätzen und Straßen verbindet auf verlockende Weise historische Altstadt von Görlitz mit gründerzeitlicher Innenstadt und führt Besucher des Christkindelmarkt auf Erkundungstour in das Geschäftszentrum.
2025 - Flöha: Flöhaer Bankgeschichten
- Sonderpreis "Digitalisierung"
Die „Alte Baumwolle“ in Flöha, ein bedeutendes Industriedenkmal, wird seit 25 Jahren zum Stadtzentrum entwickelt; ab Anfang 2026 erzählt eine dauerhafte multimediale Ausstellung im „Wasserbau“ diese Transformation. Die Projektidee „Flöhaer Bankgeschichten“ erweitert dies durch Augmented Reality im öffentlichen Raum: Ausgewählte Sitzbänke rund um den neuen Marktplatz erhalten QR-Codes für browserbasierte Zeitreisen per Smartphone. Von jeder Bank aus eröffnen sich unterschiedliche Perspektiven auf die über 200-jährige Geschichte – von der Gründung 1809 über den Produktionsstopp in den 1990er Jahren bis zur heutigen Umnutzung. Mit Filmen, 3D-Objekten, Audio, Bildern und Texten wird die Historie unabhängig von Öffnungszeiten erlebbar, steigert die Aufenthaltsqualität und erhöht den Mehrwert für Ausstellung, Stadtzentrum und lokale Gewerbetreibende.
2025 - Gröditz: 808 Jahre später: Wir schmieden uns ’ne echte Mitte!
- 1. Platz (60.000 Euro)
Gröditz entstand als Straßendorf und hatte nie eine gewachsene Mitte. Über Jahrhunderte standen Arbeit im Stahlwerk, Wiederaufbau und Strukturwandel im Vordergrund. Jetzt setzt die Stadtführung ein klares Signal: Wir schaffen die erste bewusst gestaltete Ortsmitte. Ort: der Marktplatz. Leitmotiv: Schmieden – mit drei Schmiedefeuern! So verbinden wir Tradition (Stahl) mit Zukunft (Lebensqualität). Motto 2025 konkret umgesetzt: Wert = klares Bekenntnis zur Sanierung des Marktplatzes als Ort der neuen Mitte der Stadt Gröditz, MehrWert = multifunktionale Aufwertung des Platzes, LebensWert = zentraler Ort für Begegnung, Veranstaltung und innerstädtischem Handel!
2025 - Hainichen: balanceGLEIS
- 2. Platz (40.000 Euro)
Mitten im modernen Zentrum Hainichens liegt die seit den 1990ern stillgelegte, teils verwildert-grüne Gleisanlage am ehemaligen Güterbahnhof. Entlang von gut einem Kilometer teils stillgelegter, teils genutzter Gleise entstehen gemeinsam mit der Bevölkerung Aktiv- und Ruheoasen. Das Angebot reicht von Balancieren, Spielen, Bewegung und Entspannen bis zu Begegnung, Picknick und Arbeiten – offen für alle Alters- und Mobilitätsgruppen. Ziel des „balanceGLEIS“ ist ein barrierearmer, inklusiver Treffpunkt und Ort gemeinsamer Freizeit für Hainichens Bewohner*innen und Gäste.
2025 - Hoyerswerda: DIE ENTSCHEIDUNG! – EINE STADT TANZT
- Anerkennungspreis
„DIE ENTSCHEIDUNG! – EINE STADT TANZT“ ist ein soziokulturelles Stadtentwicklungsprojekt, das Hoyerswerdas Alt- und Neustadt künstlerisch verbindet und Bürger*innen mit Profis zusammenbringt.
Über viele Monate entsteht in offenen Werkstätten, Proben und Beteiligungsformaten ein gemeinsames Werk – ehrenamtlich, barrierearm und getragen u. a. von Bürgertanzkompanie, Chor und Theatergruppe. Höhepunkt ist vom 5.–7. Juni 2026 ein dreitägiges Aufführungswochenende mit sieben Vorstellungen in einer stillgelegten 10.000-m²-Fläche des ehemaligen Karstadt, eingeleitet durch eine Prozession von der Altstadt in die Neustadt. Ein Rahmenprogramm aus Ausstellung, Lesung und Film vertieft Themen wie Strukturwandel, Identität, Leerstand und Zusammenhalt und macht den Raum zur Bühne und Diskursort.
2025 - Leisnig: Lebendige Apfel-Tradition mit Mehrwert
- Anerkennungspreis
Der stillgelegte Apfelbrunnen auf dem Marktplatz von Leisnig wird saniert und wieder in Betrieb genommen – als identitätsstiftender Ort der Erfrischung und Aufenthaltsqualität. Schüler:innen entwickeln gemeinsam mit lokalen Handwerker:innen temporäre Sitz-, Gestaltungs- und Verschattungselemente; die Nutzungserfahrungen fließen in die dauerhafte Marktplatz-Ausstattung im Rahmen von INSEK/Städtebauförderung ein. Ein dauerhaftes Informations- und Gestaltungselement nahe dem Brunnen macht die Leisniger Apfeltradition sichtbar (u. a. Kloster-Obstgärten, Sortenvielfalt, „Obstlandroute“) und entsteht in Kooperation mit Geschichts- und Heimatverein, Förderverein Kloster Buch und Förderverein „Obstland“. Ein generationenübergreifendes „Leisniger Apfelkochbuch“ sammelt und gestaltet traditionelle Rezepte, bewahrt Wissen und wird touristisch über das Gästeamt vertrieben – optional erweitert um Rezepte von Menschen mit Migrationsgeschichte und zweisprachig (DE/EN).
2025 - Limbach-Oberfrohna: Schattenseiten? Endlich mal was Gutes!
- Anerkennungspreis
„Schattenseiten? Endlich mal was Gutes!“ macht den Marktplatz von Limbach-Oberfrohna zur kühleren Zone durch innovative Begrünung, dauerhafte Beschattung und hitzemindernde Gestaltung. Kreisförmige Pflastersegmente werden entsiegelt und begrünt, ergänzt durch vielfältige Sitzgelegenheiten; ein bogenförmiger Baum-Hain spendet natürlichen Schatten, bestehende Bäume und der Brunnen bleiben integriert. Poller, Beleuchtung und Litfaßsäule werden weiter genutzt; Fahrradständer werden durch 18 feste Anlehnbügel ersetzt, neue Bänke und Liegestühle samt Abfallbehältern schaffen Aufenthaltsqualität und Bus-Warteplätze im Schatten. Die farblich gestaltete Möblierung knüpft an die Stadtidentität an und ermöglicht sowohl neue Formate (z. B. Tanzschul-Shows, Musikpicknicks, Pflanzentausch, Streetfood) als auch etablierte Feste. Patenschaften für die Marktbegrünung durch lokale Akteure stärken Pflege, Identifikation und gemeinschaftliches Engagement.
2025 - Oederan: Natur- und Kunstpark „DREI SCHWANEN“
- Anerkennungspreis
Das Areal DREI SCHWANEN in Oederan wird ausgebaut: ein Arena-Veranstaltungsort mit Bühne, zweireihigen steinernen Rängen, überdachter Holzsitzgruppe am Schulweg, Gastro-Hütte in der Hoffassade sowie neuer Strom-/Wasseranschluss und großer Outdoor-Leinwand. Skulpturen werden aufgewertet (zusätzliche Sockelplatten), die Wildpflanzenparkstation wird mit einem repräsentativen Insektenhotel weiterentwickelt. Anschließend sind kontinuierlich nichtinvestive Formate geplant – Konzerte, Lesungen, Kino und Theater. Zum 800-jährigen Stadtjubiläum 2027 dient das Areal als prominenter Ort für Empfänge, Auszeichnungen und ein anderthalbwöchiges Weindorf. Sitzgruppe und Insektenhotel entstehen in Workshops mit Oberschüler*innen, dem Wildes Oederan e. V. und der Volkskunstschule; die Wildpflanzenparkstation wird für Schulungen zu essbaren/verwertbaren Wildpflanzen genutzt.
2025 - Ostritz: Gemeinsam am runden Tisch
- Anerkennungspreis
„Gemeinsam am runden Tisch – den Markt beleben wir“ macht den Marktplatz von Ostritz wieder zum lebendigen Zentrum durch gemeinschaftliche Gestaltung und Nutzung. In offenen Workshops bauen Bürger*innen mit einem Holzbaubetrieb einen runden Tisch – Symbol für das „O“ von Ostritz – und erarbeiten parallel einen Maßnahmenplan zur Marktbelebung. Der Tisch dient als niedrigschwelliger Begegnungs- und Aktivitätsort für Vereinstreffen, Kochaktionen, Kreativworkshops, Diskussionen und als Rastplatz für Radtourist*innen. So entstehen Impulse für Pop-ups, Co-Working, Cafés, Ateliers und mehr Grün – statt Leerstand und Verfall – und die Identifikation mit der Innenstadt wächst.
Das Projekt setzt ein übertragbares Zeichen für die Region: Beteiligung stärkt Lebensqualität und belebt die Mitte im Sinne des Jahresmottos.
2025 - Pirna: Pirnaer Knirpse
- Anerkennungspreis
Pirna setzt sein Erfolgsprojekt „Pirnaer Knirpse“ fort: In nur neun Monaten entstanden 20 Figuren (acht realisiert), jede in Kooperation mit Unternehmen, Vereinen oder Institutionen – ein Alleinstellungsmerkmal, das Stadtgeschichte, Wirtschaft, Ehrenamt und Familienfreundlichkeit verbindet.
Herzstück der neuen Stufe ist eine lebensgroße Bronze-Pine auf dem Marktplatz, deren Aussehen gemeinsam mit Bürger*innen gestaltet wird – Treffpunkt, Fotomotiv und Startpunkt eines digitalen Escape-Spiels. Das Spiel verknüpft die Knirpse im Stadtraum und integriert bestehende Inhalte wie Hörspiele, Pine-Blog, Wimmelbilder, Rätsel und den Hörerlebnispfad; dafür werden Spielesoftware, Tablets/GPS und Begleitmaterialien (Schatzkarten, Spielboxen, Hinweise) bereitgestellt.
Weitere Knirpse entstehen mit lokalen Partnern, und der TouristService Pirna wird als zentrale Anlaufstelle ausgestattet.
2025 - Pirna: Wohnzimmer Schössergasse
- 3. Platz (20.000 Euro)
„Wohnzimmer Schössergasse“ verwandelt Pirnas „Postkartengasse“ vom reinen Durchgang in einen Aufenthaltsort mit hochwertiger Stadtmöblierung und Begrünung – sichtbar, reversibel und rettungswegkompatibel. Sitzmöbel und mobile Pflanzinseln schaffen Schatten und eine wohnliche Atmosphäre; eine kunstvolle Keramikbank aus Bunzlau symbolisiert Manufakturhandwerk und Städtepartnerschaft.
Das Konzept setzt auf Ansiedlung und Sichtbarkeit von Manufakturen (u. a. Cupcake-Manufaktur, „Dreimalig“, perspektivisch Bunzlauer Keramik) sowie Workshops für Jung & Alt. Feste und Aktionen inszenieren die Gasse als „Manufakturgasse“ mit hohem Erlebniswert; ein Eröffnungsfest und digitale Kampagne (#WohnzimmerSchössergasse) erhöhen Reichweite.
2025 - Pockau-Lengefeld: Stadtzentrum als Lieblingsort
- 3. Platz (20.000 Euro)
Geplant ist eine „Stadt-Spiel-Mitte“, die den Marktplatz, den Rathaushof und einen neuen Erlebnisspielplatz über spielerische Stationen und ein bildnerisches Wegeleitsystem verbindet. Herzstück ist eine Spielburg, inspiriert von den vier Kalkbrennöfen des Technischen Denkmals Kalkwerk Lengefeld; Sitzmöbel sowie Platz- und Grünflächengestaltung werten die neue Fläche auf. Das verkehrsberuhigte Karree schafft Aufenthaltsqualität für Familien, Kinder und Jugendliche und eignet sich zugleich für Feste und Veranstaltungen. Beschaffung der Elemente erfolgt zentral, die Umsetzung größtenteils in Eigenleistung durch Bauhof, Ortschaftsrat und den Kulturverein Pockau-Lengefeld e. V. Kulturcafé und Stadtbibliothek binden die Flächen in ihr Programm ein, wodurch eine größere, attraktive Veranstaltungszone (z. B. Osterkrone, Maibaum, Kinderfest, Adventsmarkt) im Zentrum entsteht.
2025 - Wurzen: L(i)ebenswerter Markt Wurzen
- Anerkennungspreis
Wurzen belebt den Marktplatz mit einem „Regio Outlet“ im Kaufhaus Hollenkamp, das regionale Produkte sichtbar macht und Frequenz schafft. Der Wochenmarkt wird um Abend-, Musik-, Floh- und Kleingartenmärkte erweitert; Marketing, digitale Stele und neue Beschriftung/Markise stärken die Sichtbarkeit. Grüne Inseln mit Sitzgelegenheiten und eine begrünte Kleinbühne erhöhen Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität. Die digitale „Wurzen KlimaTour – Mission Null“ verknüpft Rätselspaß mit Klima- und Stadtwissen und führt spielerisch zu Handel und Gastronomie. Aktionen wie Regionalwarentage und ein jährliches Kochfest mit Produkten aus dem Regio Outlet runden das Programm ab.
2025 - Zittau: Zittau. Dein Platz zum Bleiben!
- 2. Platz (40.000 Euro)
Der Samstags-Frischemarkt in Zittau wird als lebendiger Treffpunkt neu gestaltet: einheitliche weiße Pagodenzelte (kostenfrei für Händler) und viele Sitzplätze schaffen ein hochwertiges Marktbild und laden zum Verweilen ein. Ein Bühnen-Rahmenprogramm mit Kleinkunst, Schülerbands und Kulturbeiträgen steigert Lebensfreude und Aufenthaltsqualität. Durch grenzüberschreitendes Angebot aus Deutschland, Polen und Tschechien entsteht ein einzigartiger Marktcharakter mit wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Mehr- und LebensWert. Schüler*innen werden aktiv eingebunden (zur Finanzierung eigener Projekte); vorgesehen sind 20 TÜV/DIN-konforme 4×4 m-Pagodenzelte, Sitzgelegenheiten, Stehtische, einheitliche Outfits sowie Deko und Grünpflanzen. Die Pflanzen sorgen für Atmosphäre und gehen anschließend in die städtische Begrünung über; die Pflege übernimmt die Städtische Dienstleistungs-GmbH Zittau.
2025 - Zwickau: Wurzel.Wandel.Werk.
- Anerkennungspreis
- Sonderpreis „Stadt | Planung | Recht“ (5.000 Euro)
„Wurzel.Wandel.Werk.“ verwandelt eine frühere innerstädtische Baustelleneinrichtungsfläche in Zwickau in eine öffentlich zugängliche, ökologisch wertvolle grüne Oase mit hoher Aufenthaltsqualität. Kern ist das „Pflanzen-Asyl“: Gehölze und Stadtbäume werden temporär (3–5 Jahre) gepflanzt, an das Stadtklima akklimatisiert und anschließend auf dauerhafte Standorte im Stadtgebiet versetzt – ein Beitrag zu klimaresilienter grüner Infrastruktur. Die Fläche dient als sozialer Begegnungsraum für Nachbarschaft, Umweltbildung und Kultur und lädt alle Altersgruppen zur aktiven Mitgestaltung ein. Partizipation, Nachhaltigkeit und Lebensqualität stehen im Mittelpunkt und stärken soziale Beziehungen sowie Umweltbewusstsein. Damit steht das Projekt exemplarisch für eine Stadtentwicklung, die ökologische Verantwortung mit sozialer Innovation verbindet und „Unsere Stadt: Wert? MehrWert. LebensWert!“ erfahrbar macht.
Rückblick unserer Filme
Film für Preisverleihung AidM 2023
Am 14. November 2023 erfolgt in Meißen im Theater Meißen die Preisverleihung. Es stehen Preisgelder in Höhe von 300.000 Euro sowie viele Sonderpreise der Sponsoren bereit. Am diesjährigen Wettbewerb unter dem Jahresmotto "20 Jahre 'Ab in die Mitte!': Netzwerke stärken - Transformation gestalten", haben sich 40 Kommunen mit 45 Beiträgen beteiligt.
Auftaktveranstaltung Oederan AbiM 2023, dazu die Doku von 2022
Unter dem Motto „20 Jahre ‚Ab in die Mitte!‘: Netzwerke stärken – Transformation gestalten“ sucht der Freistaat Sachsen zusammen mit Partnern aus der Privatwirtschaft herausragende Ideen und Konzepte, die der städtebaulichen Erneuerung neue Impulse verleihen.
Initiatoren und Sponsoren stellen sich vor
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